Mi, 19. September 2018

Bub versteckte sich

21.05.2011 10:47

Vierjähriger sorgt in Klagenfurt für Polizei-Großeinsatz

Für einen Großeinsatz der Polizei hat ein vierjähriger Bub am Freitagnachmittag beim Friedhof in Klagenfurt-Annabichl gesorgt. Während seine Mutter in einem Blumengeschäft einkaufte, verschwand der Bub plötzlich. Sofort wurde eine groß angelegte Suchaktion samt Polizei-Helikopter und Diensthunden gestartet. Da sich in der Nähe des Friedhofs auch Bahngleise befinden, wurde Schlimmes vermutet.

Die 26-jährige Mutter hatte ihr Auto in der Nähe des Friedhofs abgestellt, um Blumen zu kaufen. Ihr Sohn wartete in der Zwischenzeit im Kombi. Ungeduldig geworden, begann er zu hupen. Die Frau kehrte zum Auto zurück, ermahnte ihren Sohn und erklärte ihm, dass sie nur noch zahlen gehe.

Als sie mit dem Gesteck zum Auto zurückkam, war ihr Sohn plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Sofort alarmierte die verzweifelte Frau die Polizei, die nach wenigen Minuten mit vollem Aufgebot vor Ort war. 20 Minuten lang suchten die Beamten dann mithilfe von Passanten die Umgebung ab. Nachdem sie den Buben nicht finden konnten, wurden auch Helikopter und Diensthunde bei der Suche eingesetzt.

Schuhband im Kofferraum
Nach weiteren 30 Minuten öffnete schließlich der Lebensgefährte der Mutter den Kofferraum und sah ein Schuhband: Tatsächlich hatte sich der Bub im Auto versteckt - ohne zu ahnen, welchen Großeinsatz er damit auslösen würde.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.