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Teuerungen: Hier droht jetzt der Preisschock!

Das Leben in Wien wird immer teurer und viele Haushalte stehen vor finanziellen Problemen. Wir haben die ganze Liste: Hier steigt der Preis!

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Neben Omikron beunruhigt die Menschen jetzt auch eine andere Welle, die gerade durch das Land rollt: die massive Teuerungswelle. In diesen Bereichen wird das Leben in der Stadt nun spürbar teurer werden.

  • Energiekosten: Weltweit gehen die Energiepreise gerade massiv durch die Decke. Die Folge sind dramatisch gestiegene Preise für Strom und Gas auf historischem Niveau. Im Vergleich zum Februar 2021 liegt der österreichische Strompreisindex um stolze 143,3 Prozent (!) höher. Aufgrund der aktuell noch nie dagewesenen Lage auf dem Energiemarkt hat auch der städtische Energieversorger Wien Energie die Preise für Strom und Erdgas „angepasst“.

Für einen Durchschnittshaushalt bedeuten das Mehrkosten von bis zu 270 Euro pro Jahr. Ob die Preise bald wieder sinken, ist unklar. „Die Entwicklungen der Großhandelspreise sind sehr dynamisch. Wir können hier noch keine sicheren Prognosen treffen“, heißt es seitens Wien Energie.

  • Treibstoff: Die Spritpreise bei Diesel und Benzin sind über das Jahr 2021 um ganze 17 Prozent gestiegen. Einmal mehr sind die Autofahrer die Melkkuh der Nation. Und es wird so weitergehen: Als Folge der Steuerreform verteuert sich ab Juli 2022 der Spritpreis durch eine CO2-Abgabe, der Liter Diesel wird um rund neun Cent, der Liter Benzin dann um rund acht Cent teurer werden. Ein regionaler Klimabonus soll jedoch für einen Ausgleich sorgen.
  • Lebensmittel: Die Ausgaben für den täglichen Warenkorb haben ebenfalls stark angezogen. Die Preise für Brot und Gebäck dürften sich im Vergleich zum Vorjahr gleich um 15 Prozent erhöhen.
  • Wohnen: Von 2010 bis 2020 sind die Mieten um 44 Prozent gestiegen und damit doppelt so stark, wie die allgemeine Teuerung. Und: sie steigen weiter.
  • ORF-Gebühren: Auch Radio und TV werden mit 1. Februar wieder teurer. Um ganze acht Prozent! Künftig machen die GIS-Gebühren 18,59 Euro im Monat aus. Hinzu kommt die Landesabgabe, die in einzelnen Bundesländern unterschiedlich hoch ist. Für Wien bedeutet das 18,59 Euro plus 5,80 Euro Bundesabgabe für Wien. Abfederungsmaßnahmen werden gefordert. Volkshilfe-Präsident Ewald Sacher appelliert an die Bundesregierung „nicht länger tatenlos zuzusehen. Die Menschen in Österreich brauchen Unterstützung, um die enorme Teuerungswelle finanziell zu verkraften.“

Abfederungsmaßnahmen gefordert
Volkshilfe-Präsident Ewald Sacher appelliert an die Bundesregierung, „nicht länger tatenlos zuzusehen. Die Menschen in Österreich brauchen Unterstützung, um die enorme Teuerungswelle finanziell zu verkraften“.

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Freitag, 27. Mai 2022
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