Neue Betrugsmasche

Exekutive warnt vor Anrufen von Fake-Polizisten

Einen Betrugsversuch konnte ein 30-jähriger Syrer in Linz offenbar gerade noch rechtzeitig abwehren, indem er misstrauisch wurde und am Telefon auflegte. Eine Anruferin hatte sich bei ihm als Ermittlerin der Federal Police vorgestellt und seine Daten abgefragt. Laut Polizei gibt es derzeit vermehrt solche Anrufe von Fake-Ermittlern.

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Der 30-jährige Syrer aus Linz bekam am Montag einen Anruf von einer ihm unbekannten Nummer. Eine Frau mit indischem Akzent sagte ihm auf Englisch, sie sei von der Federal Police und gab mehrmals an, dass seine Identität missbraucht worden sei.

Nach Daten gefragt
Als Begründung für ihren Anruf führte sie jedoch Ermittlungen wegen Geldwäsche und Drogenhandels an. Sie behauptete, die Daten des 30-Jährigen zu benötigen, um die nötigen Schritte einzuleiten. Nach anfänglichem Zögern gab der Syrer seine Daten bekannt und fragte die Frau nach Namen und Dienstnummer. Sie nannte ihren Namen, eine Dienstnummer und die gegenständliche Aktenzahl.

Sofort auflegen
Anschließend wurde 30-Jährige mit einer männlichen Person verbunden. Nach einem kurzen Gespräch hegte er aber so großen Zweifel, dass er auflegte.

Da sich derartige Fälle zurzeit häufen, wird seitens der Polizei dringend geraten, solche Gespräche bzw. Anrufe sofort zu beenden!

 OÖ-Krone
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