Die NHL hat wegen der Corona-Pandemie zahlreiche weitere Partien vor Weihnachten verschoben und für die kommenden Tage eine Entscheidung zur Olympia-Teilnahme der Eishockey-Profis angekündigt. Alle Partien, die grenzüberschreitende Reisen der Teams zwischen den USA und Kanada nötig machen, werden neu angesetzt. Mit den bereits zuvor abgesagten Partien steigt die Zahl der betroffenen Spiele in dieser Saison auf bereits 43.
Nur zwei davon sind zwischenzeitlich nachgeholt worden. Deswegen und wegen der Unsicherheit infolge der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus sei man in Debatten dazu, ob die NHL-Profis an den Olympischen Winterspielen in Peking im Februar teilnehmen werden, teilte die NHL zusammen mit der Spielergewerkschaft mit. Besonders betroffen sind derzeit die Detroit Red Wings und die Toronto Maple Leafs, deren Trainingszentrum geschlossen werden musste.
Seit Montag zählen auch die Columbus Blue Jackets und die Montreal Canadiens zu jenen Teams, die derzeit pausieren müssen. Bei dem Duo ist das zumindest bis 26. Dezember der Fall. Damit erhöht sich die Zahl der Mannschaften, die aktuell wegen Corona nicht antreten können auf neun von 32. Darunter sind auch die Boston Bruins, Nashville Predators, Calgary Flames, Colorado Avalanche und Florida Panthers.
Wegen Corona konnten am Sonntag nur vier der ursprünglich acht angesetzt gewesenen Partien ausgetragen werden. Dabei setzte es für die New Jersey Devils mit dem Heim-2:3 gegen die Pittsburgh Penguins die sechste Niederlage in Folge. Die Winnipeg Jets setzten sich gegen die St. Louis Blues 4:2 durch, beendeten damit eine drei Spiele währende Pleitenserie und fuhren den ersten Erfolg unter ihrem neuen Coach Dave Lowry ein.
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