17 Millionen € mehr

Oberösterreich baut die Kinderbetreuung weiter aus

In Oberösterreich geht der Ausbau im Bereich Kinderbetreuung und Kinderbildung („Elementarpädagogik“) auch 2022 weiter, versichert LH-Vize Christine Haberlander (ÖVP). Der Landesbeitrag aus ihrem Bildungsbudget steigt so, dass nächstes Jahr 101 zusätzliche Gruppen für 1700 Kinder geschaffen werden können.
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„2022 bringt ein Plus von 17 Millionen Euro für die Kinderbildung und -betreuung in Oberösterreich. Die budgetäre Entwicklung zeigt die kontinuierliche Ausbauoffensive des Landes über die letzten Jahre“, betont Haberlander. Somit stehen heuer aus ihrem Budget 256 Millionen Euro zur Verfügung: „Das ist die Summe des gesamten Bereichs der Kinderbildung und -betreuung. Also laufender Betrieb, Investitionen, Kiga-Transport, Tagesmütter usw.“, erläutert ein Mitarbeiter.

Signal für Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Haberlander ergänzt: „Wir wollen den starken Ausbau vor allem auch im Bereich der unter Dreijährigen konsequent fortsetzen. Mit diesem Schwerpunkt bei Krabbelstuben investieren wir zielgerichtet dort, wo der Bedarf an Betreuungsplätzen am kräftigsten wächst.“ Das sei ein klares Signal für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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Unser Zugang im Land ist, dass jedes Kind, das einen Betreuungsplatz braucht, diesen auch bekommen soll.

LH-Vize Christine Haberlander, ÖVP

Öffnungszeiten sollen verbessert werden
Für 48 zusätzliche Krabbelstubengruppen, 51 zusätzliche Kindergartengruppen und zwei zusätzliche Hortgruppen wurde der Bedarf für 2022 bereits bestätigt. Damit nicht genug, so die ÖVP-Politikerin: „Die Verbesserung der Öffnungszeiten ist ein zentrales Vorhaben in dieser Legislaturperiode. Wir starten Überlegungen, wie man die dafür zuständigen Gemeinden noch besser unterstützen kann.“ Allerdings: Schon jetzt könnten 83 Prozent der Kinder bis 16 Uhr betreut werden, nur drei Prozent der Eltern nutzen das.

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