„Krone“-Spendenaktion

Der kleine Lorenz ist im eigenen Körper gefangen

Innviertler Bub erlitt als noch Ungeborener einen Sauerstoffmangel, der auch sein Gehirn geschädigt hat. Er kann weder selbst sitzen noch einen Löffel benutzen oder sprechen. Die „Krone“-Familie hilft jetzt bei der Weihnachtsaktion, damit Lorenz´ Familie zumindest die finanziellen Sorgen etwas vergessen kann.

Es war ein unentdeckter Sauerstoffmangel in der Schwangerschaft, der das Leben des kleinen Lorenz und seiner Familie aus dem Bezirk Ried leider völlig auf den Kopf stellen sollte. „Ich hatte bei allen Schwangerschaftskontrollen immer wunderbare Werte. Auch bei der Geburt ist alles nach Plan verlaufen“, sagt Mutter Elisabeth (46), die zuvor schon vier Kinder – Julia (25), Noah (16), Amelie (6) und Finn (3) – zur Welt gebracht hatte. „Wir durften also davon ausgehen, dass auch der Lorenz kerngesund ist.“

Er schlief viel mehr als seine Geschwister
In den folgenden Wochen fiel Elisabeth und Papa Thomas auf, dass der Sohn sich, anders als seine Geschwister in dem Alter, kaum bewegte und sehr viel schlief. „Er hat sich anders und auch deutlich langsamer entwickelt.“ Erklärung hatten sie keine dafür. Auch die Ärzte waren zunächst ratlos, schickten Mutter und Baby im November 2020 ins Kinder-Reha-Zentrum nach Rohrbach. Eine richtige Diagnose gab es zu dem Zeitpunkt nicht, die bekam die Familie erst heuer im Jänner, zwei Tage vor Lorenz’ 1. Geburtstag: „Da ist für uns kurz eine Welt zusammengebrochen.“ Beim Sohn wurden ein Gendefekt (Mikrodeletionssyndrom 2q23.1), eine Ganzkörperspastik (ICP) sowie eine Schädigung im Gehirn (Vernarbungen) festgestellt.

Therapien helfen
„Lorenz ist im eigenen Körper gefangen. Er kann weder sitzen noch sonstige Bewegungen selbstständig durchführen, die eine gezielte Muskelspannung des Körpers erfordern“, sagt Elisabeth. Der Sohn kann etwa keinen Löffel zum Mund führen und ist auch nicht in der Lage, zu sprechen. „Er fühlt sich daher oft missverstanden – zeigt nur mit dem Finger herum oder nickt.“ Lorenz braucht rund um die Uhr Pflege. Die Mutter muss ständig an seiner Seite sein, kann keinen Beruf mehr ausüben. Tätigkeiten wie Einkaufen gehen sind mit dem 22 Monate alten Buben nicht möglich. Er will ständig getragen werden, sucht immer Körperkontakt zu den Eltern. Diese versuchen alles, um ihren Kleinsten bestmöglich zu fördern. „Er bekommt pro Woche eine Ergotherapie, zwei Physiotherapien, eine Osteopathie und eine Frühförderung“, erklärt die Mama.

„Manchmal möchte man nur weinen“
Barrierefreie Hausumbauten, ein behindertengerechtes Auto und teure Spezial-Anschaffungen für Lorenz belasten die Haushaltskasse über Gebühr. „Manchmal möchte man nur weinen“, sagt Elisabeth – auch angesichts der Tatsache, dass wegen des enormen Betreuungsaufwandes für Lorenz vor allem Amelie (6) und Finn (3) manchmal zu kurz kommen. „Wir tun einfach alles dafür, um Lorenz den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten, ihm alles zu ermöglichen, damit er irgendwann selbstständiger leben kann.“

So können Sie helfen
Mit einer Spende auf unser „Krone“-Spendenkonto
unter dem Kennwort „Lorenz“
können Sie direkt helfen:
IBAN: AT28 5400 0000 0060 0007
BIC: OBLAAT2L
Sollten Sie mit der Nennung Ihres Namens in der Spenderliste nicht einverstanden sein, merken Sie dies bitte bei der Einzahlung an.

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