Huber Zweiter

Österreichs Springer in Ruka-Quali sehr stark

Wintersport
26.11.2021 19:50
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Österreichs Skisprung-Männer haben am Freitag in der Qualifikation für die Weltcup-Konkurrenz in Ruka eine starke mannschaftliche Leistung gezeigt. Allen voran Daniel Huber, der sich nur dem Japaner Ryoyu Kobayashi geschlagen geben musste. Mit Stefan Kraft (5.), Jan Hörl (7.), Manuel Fettner (11.) und Philipp Aschenwald (12.) kamen gleich fünf Schützlinge von ÖSV-Chefcoach Andreas Widhölzl in die Top 12.

Qualifiziert sind auch Daniel Tschofenig (19.) und Markus Schiffner (36.) und damit alle Österreicher. „Ich habe von Anfang an echt cool reingefunden. 1, 2, 2 am ersten Tag, das nehme ich sehr gerne mit für morgen“, freute sich Huber und erwähnte auch seine beiden guten Trainingssprünge. Am eher ungewöhnlichen Bakken in Finnland gefällt Huber, dass dieser „ein bisserl mehr Radiusdruck“ hergebe. „Ich tue mir leicht, wenn eine Kompression da ist, und ich dagegenhalten kann und nicht selbst aufbauen muss.“

Auch über die Mannschaftsleistung freute sich Huber. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte mal so eine Quali gehabt haben. Da hat man den Druck nicht allein, die ganze Mannschaft schiebt an, und das ist megageil“, konstatierte er.

Auch Widhölzl war zufrieden. „Das war sehr gut, wir haben das Ziel gehabt, gut reinzustarten. Das war ein guter Tag für uns.“ Huber habe schon im Herbst den stärksten Eindruck gemacht. „Ich glaube, dass wir gut dastehen, das Team ist sehr kompakt.“ Zu Kraft, der beim Auftakt Dritter geworden war, meinte er: „Er ist noch nicht der Krafti, den wir kennen, er hat schon noch einige Reserven. Aber wir freuen uns morgen auf den Wettkampf.“

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