22.11.2021 14:42 |

Bugs, wenig Umfang

„Battlefield 2042“ erntet Bewertungs-Shitstorm

Seit wenigen Tagen ist der neueste Teil der beliebten Multiplayer-Shooter-Reihe „Battlefield“ aus dem Hause Electronic Arts (EA) im Handel. Die Massenschlachten mit modernem Kriegsgerät auf PC und Konsolen kommen bei Kritikern und Spielern allerdings nicht gut an: Wegen Bugs und geringem Umfang erntet der Shooter, der in der „Ultimate“-Version 110 Euro kostet, fast durchgängig schlechte Bewertungen.

So etwa am PC-Spielemarkt Steam, wo die Nutzerbewertungen zu 80 Prozent negativ ausfallen. Häufigste Kritikpunkte: „Battlefield 2042“ strotzt zum Start nur so vor Bugs, außerdem fehlen den Spielern Funktionen wie der Zuschauermodus aus früheren Serienteilen. So berichten Spieler laut „PC Games“ etwa von Problemen bei der Kollisionsabfrage, die im Spiel beispielsweise dazu führt, dass man Teammitglieder nicht wiederbeleben kann, weil eine unsichtbare Wand im Weg ist.

Von PC-Spielern wird auch die Performance kritisiert: Viele erzielen trotz starker Hardware keine stabilen Bildraten, was in einem Multiplayer-Shooter naturgemäß besonders störend ist. Auch der Umfang erntet Kritik: „Battlefield 2042“ hat weniger Karten und Spielmodi als frühere Teile zu bieten, auch die Waffenauswahl wurde reduziert. Eine Singleplayer-Kampagne gibt es nicht.

Schlechte Bewertungen bei Kritikern und Spielern
Negative Reaktionen gibt es nicht nur auf Steam, sondern auch von Kritikern und Spielern in der Bewertungs-Datenbank „Metacritic“. Dort erhält „Battlefield 2042“ durchschnittliche Kritikerwertungen zwischen 66 (Xbox Series X) und 73 (PC) von 100 möglichen Punkten. Die Spieler strafen den Shooter wegen der Bugs und fehlenden Inhalte mit Tiefstwertungen von durchschnittlich zwei bis drei von zehn möglichen Punkten ab.

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Wieder einmal lässt man die Spieler mit einem unfertigen Spiel alleine.

Frustrierter Käufer auf Metacritic

Der Eindruck vieler Spieler und Kritiker: „Battlefield 2042“ hätte vor Veröffentlichung Feinschliff gebraucht und ist in unfertigem Zustand auf den Markt gekommen. Das ist umso ärgerlicher, weil viele der bemängelten Probleme bereits von Betatestern angesprochen wurden. Trotz Day-One-Patch blieben sie aber im Spiel, EA hat also noch viel Arbeit, wenn der in der „Ultimate Edition“ 110 Euro teure Multiplayer-Shooter gerettet werden soll.

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