Server abgedreht

SmartHalo pleite: Fahrradnavis praktisch nutzlos

Elektronik
16.11.2021 15:19

Mit seinem SmartHalo war das gleichnamige kanadische Start-up einst angetreten, den Markt für Fahrradnavigation zu revolutionieren. Nun folgte das Aus: „Nach zahllosen Produktionsproblemen inmitten der weltweiten COVID-19-Pandemie ist SmartHalo das Geld ausgegangen und wird nicht in der Lage sein, den Betrieb aufrechtzuerhalten“, so das Unternehmen am späten Montagabend in einer Mitteilung. Für Käufer der Geräte bedeutet dies, dass diese ab sofort praktisch nutzlos sind.

„Die Pandemie hat uns das Leben wirklich schwer gemacht“, erläuterte das Unternehmen. Geschlossene Grenzen hätten zu ständigen Verzögerungen und Produktionsproblemen geführt, die den Cashflow belasteten. „Als letzten Ausweg mussten wir in diesem Sommer das gesamte Team entlassen, um das Unternehmen über Wasser zu halten, bis wir Geld auftreiben konnten.“

(Bild: SmartHalo Technologies Inc.)

Gelungen ist dies jedoch nicht, was jetzt auch Konsequenzen für die Besitzer der smarten Fahrradnavis hat: „Da wir nicht in der Lage sind, die Server- und Wartungskosten zu bezahlen, funktionieren die SmartHalo-1- und -2-Geräte nicht mehr richtig“, so das Unternehmen. Ohne die Anbindung an die dazugehörige App und somit ans Internet können sie demnach nur noch als Frontlicht und „Alarmanlage“ fungieren.

„Wir werden in Zukunft keine weiteren Nachrichten mehr beantworten. Wenn Sie immer noch auf Ihr Gerät warten, wir können es nicht verschicken, da wir nicht über die nötigen Mittel verfügen, um die Versandkosten zu decken“, so SmartHalo weiter. Das Start-up entschuldigte sich bei allen, die es im Laufe der Jahre unterstützt haben, sei es auf Crowdfunding-Plattformen oder durch Vorbestellungen. „Wir sind untröstlich und es tut uns leid, Sie alle im Stich zu lassen.“

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