Mit einer Geste hat Toto Wolff wohl für die Szene des Formel-1-Wochenendes gesorgt. Nachdem sein Schützling Lewis Hamilton beim Brasilien-Grand-Prix den großen WM-Rivalen Max Verstappen überholt hatte, fuchtelte der Mercedes-Boss mit dem Zeigefinger in Richtung Kamera. Eine Botschaft an die Rennleiter.
Von Platz 10 ins Rennen gegangen, startete Hamilton einmal mehr eine Aufholjagd. In einem packenden Rennen fing er letztendlich sogar Leader Verstappen ab. Die Folge: Riesengroßer Jubel in der Mercedes-Box.
Im Hintergrund war Wolff zu sehen. Der Mercedes-Boss verzog das Gesicht, blickte in die Kamera, schrie etwas und streckte den Zeigefinger aus. „Das war ein Gruß an die Rennleitung“, schilderte ein aufgewühlter Wolff im Interview mit Sky.
„Absolute Sauerei, peinlich“
Wolff kritisierte zudem die Rennleiter scharf. Der Grund: Ein Manöver in Runde 48, als Verstappen Hamilton außen keinen Platz ließ. Es sei eine „absolute Sauerei, keine Strafe zu bekommen für das Rausdrängen“, schimpfte Wolff. Die Rennkommissare notierten den Vorfall, sahen eine Untersuchung aber nicht als nötig an. Dies als Rennvorfall abzutun und „unter den Teppich zu wischen, ist eigentlich peinlich für die Rennleitung“, befand der Wiener.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.