09.11.2021 16:00 |

Kontakt mit Behörden

Festspiele bauen Verzögerung bei Sanierung vor

Bei der Ausschreibung für die Erweiterung sind die Festspiele voll im Zeitplan, der eine Fertigstellung bis 2030 vorsieht. Der gelernte Salzburger weiß aber: Kaum ein Großprojekt trifft nicht irgendwann auf große Hürden. Um diese zu vermeiden, befinden sich die Festspiele bereits im Kontakt mit verschiedensten Behörden.

Für die Festspiele ist die Erweiterung und Generalsanierung der Bühnenhäuser ein nie dagewesenes Großprojekt. Nicht nur weil die neuen Bauteile im Mönchsberg nach Abschluss dem Festspielfonds gehören werden und der Fonds bei dem Projekt auch Bauherr sein wird. Nach derzeitigem Zeitplan sollen die ersten Entwürfe im Sommer vorliegen, Baustart soll 2025 sein.

Für Salzburg und seine Geschichte an Bauverzögerungen bei Großprojekten ist das ein ambitionierter Zeitplan. Deshalb sind die Festspiel-Planer bereits mit den Baubehörden, aber auch mit dem Denkmalschutz und der Landesumweltanwaltschaft im laufenden Austausch um mögliche Verzögerung noch vor dem Baubeginn zu verhindern.

„Jetzt schon mit allen zu reden, ist uns auch wichtig. Wir wollen den Behörden bei der Einreichung keine Überraschungen bereiten“, sagt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler. Böses Überraschungspotenzial bieten freilich die Baukosten. Da liegt man nach einer Index-Valorisierung aktuell bei einem Rahmen von 335 Millionen Euro. Eine Schätzung zu den tatsächlich zu erwartenden Kosten wäre vor dem Vorliegen der Pläne aber „unseriös“, wie Festspiel-Geschäftsführer Lukas Crepaz sagt.

Matthias Nagl
Matthias Nagl
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