Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler konnte die Erweiterung der Festspielhäuser nur mehr ins Rollen bringen. „Ein bisserl beneide ich dich und ein bisserl tust mir auch leid, weil die nächsten Jahre werden hart werden“, sagte sie zu Geschäftsführer Lukas Crepaz bei der Präsentation der weiteren Schritte.
Crepaz wird den Ausbau in den kommenden Jahren verantworten und dabei viel zu tun haben. Diese Woche startete der europaweite Architekturwettbewerb für die Generalsanierung und Erweiterung der Festspielhäuser. Ein Teil der Technik und Werkstätten soll dabei im Mönchsberg verschwinden, auch eine neue Zufahrt durch den Berg ist geplant.
Spannung bei Suche nach Festspiel-Chef ist greifbar
Bis Dezember sollen 15 Architekturbüros für den engeren Wettbewerb feststehen. Im Juni des kommenden Jahres wird dann der Sieger gekürt, und die ersten Pläne für das künftige Gesicht des Festspielbezirks werden offiziell. Im Herbst 2022 soll dann die Detailplanung starten, 2025 ist der Baubeginn geplant, die Fertigstellung für 2030.
Viel Arbeit also auch für Rabl-Stadlers Nachfolgerin oder Nachfolger im Präsidentenamt. Das war bei der Präsentation kein Thema, die Spannung war aber greifbar. So gab die Noch-Präsidentin nach dem offiziellen Teil auch kein einziges Interview und verschwand schnell wieder.
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