Mit Muhammed Cham hat die Austria in dieser Saison wieder einen echten Spielmacher. Sein Spielwitz und sein technisches Können machen die Clermont-Leihgabe zum herausragenden Spieler dieser Liga. Dabei wollte Cham gar nicht die Spielmacherrolle übernehmen.
„Ich spielte zwar vorher schon mal in der Mitte, wurde dann aber am rechten Flügel eingesetzt. Als ich dann zur Austria kam und der Trainer sagte, ich solle im Zentrum spielen, dachte ich, nicht schon wieder.“ Die Nummer zehn am Dress hat ihn schnell überzeugt. „... und ich möchte auch nicht mehr tauschen und fühle mich wohl in meiner Rolle. Ich habe in dieser Saison viel gelernt.“
Ich spielte zwar vorher schon mal in der Mitte, wurde dann aber am rechten Flügel eingesetzt. Als ich dann zur Austria kam und der Trainer sagte, ich solle im Zentrum spielen, dachte ich, nicht schon wieder.
Muhammed Cham, Austria Lustenau
Für seinen Trainer Markus Mader hat der frischgekürte U21-ÖFB-Teamspieler auch noch eine absolute „Abschlussgeilheit“. Mit sechs Treffern ist der 21-Jährige nach Haris Tabakovic der zweitbeste Torschütze der Austria. „Auch von seinen Laufleistungen her, ist er einer der besten“, ergänzt Mader.
Nach den letzten zwei sieglosen Spielen wollen die Lustenauer heute im letzten Heimspiel in diesem Jahr wieder zurück in die Erfolgsspur. Da sind natürlich auch Chams Ideen gefragt. „Gegen BW Linz und St. Pölten hat uns auch etwas das Glück gefehlt“, betont der Spielmacher. Vor allem in diesen beiden Spielen wurde er von den Gegnern richtig „abgeklopft“. Trainer Mader: „An das wird er sich gewöhnen müssen, weil er eben ein besonderer Spieler ist.“ Vor allem, wenn dies die Schiedsrichter - wie zuletzt - ungestraft zulassen.
Horn, das nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Austria zählt, wird heute vermutlich auf eine sehr gefestigte Defensive setzen. Umso wichtiger wäre da ein schnelles Tor. Mader: „Das wäre der Türöffner.“ Auf jeden Fall soll es heute eine tolle Abschiedsgala im Reichshofstadion geben.
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