24.10.2021 15:07 |

Bei Marquez-Sieg

Quartararo krönt sich zum MotoGP-Weltmeister

Fabio Quartararo hat sich am Sonntag in Misano vorzeitig zum ersten französischen Motorrad-Weltmeister in der MotoGP-Klasse gekürt. Das Ausscheiden des aus der Pole Position gestarteten Francesco Bagnaia als Führender vier Runden vor Schluss machte den Weg für den 22-Jährigen Quartararo frei, der in den letzten zwei Saisonrennen nicht mehr einzuholen ist. Dem Yamaha-Piloten reichte beim Sieg des Spaniers Marc Marquez (Honda) der vierte Tagesrang zur ersten WM-Krone.

Bei Quartararo, genannt „El Diablo“, flossen Freudentränen, als der Titelgewinn feststand. Dabei war der nur von der 15. Position gestartete Franzose aus Nizza nach dem Start nur 17. gewesen. Doch schließlich kämpfte er sogar noch um einen Podestplatz im GP der Emilia Romagna mit. „Ich kann es noch gar nicht fassen, es ist ein Traum“, sagte Quartararo auf ServusTV. „Schön, dass meine Familie hier ist. Ich werde es heute und bis zum Saisonende genießen.“ Quartararo hat bisher fünf Saisonsiege gefeiert.

Am Sonntag triumphierte Marc Marquez erstmals seit seiner langen Verletzungspause auf einem rechtsdrehenden Kurs. „Das ist der wichtigste Sieg des Jahres, er gibt viel Selbstvertrauen für die nächsten Rennen und den Winter“, sagte der Spanier nach seinem insgesamt 85. GP-Erfolg, dem 59. in der Königsklasse. Er war lange Zeit vergeblich hinter Bagnaia hergejagt. „Sein Tempo war irreal, doch als ich aufgegeben habe, ist er gestürzt. Nächste Saison werden wir Fabio wieder Probleme bereiten.“

Doppelsieg für Honda
Honda kam dank dem Spanier Pol Espargaro sogar zu einem Doppelsieg. Der Italiener Enea Bastianini steuerte eine Ducati auf den dritten Rang. Die Bikes aus Bologna hatten mit Topmann Bagnaia an der Spitze die erste Startreihe komplett eingenommen.

Der siebenfache Champion Valentino Rossi (Yamaha) absolvierte das letzte Heimrennen seiner großartigen Karriere. „Il Dottore“ verabschiedete sich mit dem zehnten Rang, seinem zweitbesten Saisonresultat, von seinen Fans.

KTM enttäuscht
Für KTM blieb nur der elfte Platz durch Brad Binder (RSA). Miguel Oliveira (POR) war fünf Runden vor dem Ende ausgeschieden. Auch die zwei KTM des Tech3-Teams erreichten das Ziel nicht. Maximalian Kofler als Österreichs KTM-Beitrag in der Moto3 belegte Rang 18. Der Oberösterreicher war aus der letzten Reihe gestartet. In der Moto3-WM ist Kofler 26., es führt ebenfalls auf KTM der Spanier Pedro Acosta.

krone Sport
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