Vinzenz Höck hat wie erhofft erstmals das Ringe-Finale einer Turn-WM erreicht! Der Steirer glänzte am Mittwoch im japanischen Kitakyushu in der Quali mit 14,766 Punkten, womit der Vize-Europameister des Vorjahres gleichauf mit zwei Konkurrenten den dritten Platz belegte. Besser als der 25-Jährige waren nur die Chinesen Lan Xingyu (15,266) und Zhang Boheng (13,866).
„Es ist mir heute perfekt aufgegangen, alles hat auf den Punkt gepasst. Ich bin überglücklich“, jubelte Höck, der punktegleich mit dem türkischen Titelverteidiger Ibrahim Colak und dem Russen Grigori Klimentjew als erster Österreicher überhaupt in ein WM-Gerätefinale einzog. Der Medaillen-Wettkampf der besten acht ist für Samstag (12 Uhr/MEZ) angesetzt. Die Freude bei ÖFT-Sportdirektor Fabian Leimlehner war groß.
„Unglaublich, was Vinzi heute abgeliefert hat, mir fehlen die Worte. Er ist ein absoluter Vollprofi, kann mit dem Druck sensationell gut umgehen. Vinzenz ging als allerletzter der kompletten WM-Qualifikation ans Gerät, noch dazu mit zwei Stunden Verspätung. Er wusste genau, dass er perfekt turnen musste, dass die Wertungen höher waren, als bei jeder WM zuvor. Und dann knallt er sogar die drittbeste Kür hin“, so Leimlehner.
Die lange Unterbrechung erfolgte, weil zwei Athleten positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Daraufhin wurden alle Geräte und der Innenraum der Halle desinfiziert, bevor der Vorkampf weiterging. Vom Weltverband FIG gab es noch keine Erklärung zu den Vorgängen. Die Namen der betroffenen Sportler sind nicht bekannt.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.