20.09.2021 20:54 |

Verfahren in L.A.

Weinstein bekennt sich vor Gericht nicht schuldig

Der frühere US-Filmproduzent Harvey Weinstein hat am Montag in einem weiteren Verfahren wegen Sexualstraftaten auf nicht schuldig plädiert. Das sagte der 69-Jährige laut US-Medienberichten über seine Anwälte bei einer Anhörung an einem Gericht in Los Angeles. Gegen Weinstein liegen zehn Anklagepunkte vor, unter anderem wegen Vergewaltigung.

Ein Anklagepunkt war zuvor auf Antrag von Weinsteins Anwälten wegen Verjährung gestrichen worden. Dabei ging es um einen mutmaßlichen sexuellen Übergriff in einem Hotel in Beverly Hills im Mai 2010. Insgesamt dreht sich das Verfahren in Kalifornien um Vorwürfe von fünf Frauen, in einem Zeitraum von 2004 bis 2013.

Zu 23 Jahren Haft verurteilt
Weinstein war im vergangenen Jahr in New York wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung zu einer Haftstrafe von 23 Jahren verurteilt worden. Im Juli war er nach Los Angeles gebracht worden, wo ebenfalls ein Prozess gegen ihn geplant ist.

Nächste Anhörung Ende Oktober
Die nächste Anhörung ist für den 25. Oktober geplant, wann der Prozess beginnen könnte, blieb zunächst noch unklar.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).