22.08.2021 08:14 |

Staatsanwalt am Wort

Junge Weidetiere von Ausflüglern zu Tode gefüttert

Für Schlagzeilen sorgten im Sommer Wanderer, die Schafen und Ziegen aus Schützen am Gebirge (Burgenland) angeblich falsches Futter auf die Weide geworfen hatten. Etliche Tiere verendeten. Anzeige gab es nicht, die Staatsanwaltschaft ist aber eingeschaltet.

Den Fall an die Öffentlichkeit brachten Berichte, wonach sich der erste Vorfall schon vergangenen Sommer ereignet hatte. „Sechs Schafe starben, weil sie das falsche Futter fraßen. Drei weitere Schafe und ein Ziegenbock starben vor vier Wochen, ebenfalls wegen Fremdfutter“, hieß es nicht ganz korrekt.

Schafe und Ziegen verendet
Die Polizei kann den Verdacht bestätigen, stellt aber klar, dass vom Besitzer der Weidetiere keine Anzeige erstattet worden sei. Weiters wird erklärt, dass bei Vorfällen im Juni 2020 und heuer zur gleichen Zeit tatsächlich zwei Schafe und sechs Ziegen verendet sind. „Es hat sich ausschließlich um Jungtiere gehandelt“, wird betont.

Bitte nicht füttern!
Todesursache sei laut den Nachforschungen die Unverträglichkeit der verfütterten Speisereste gewesen. Fest steht, der Bauer hat fast 1500 Euro Verlust. Die Staatsanwaltschaft wurde mittlerweile informiert. Gemeine Absichten werden von der Polizei ausgeschlossen. Aufrecht bleibt jedoch der Appell an alle Ausflügler, Weidetiere nicht zu füttern!

Karl Grammer
Karl Grammer
Christian Schulter
Christian Schulter
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