09.08.2021 11:20 |

Olympia-Bilanz

Für Salzburger ist in Paris viel Luft nach oben

Fünf Bundesländer durften in Tokio über Medaillen jubeln, Salzburg war nicht dabei. Ein 15. Platz durch Schützin Steiner bleibt als beste Platzierung stehen. Seit Ludwig Paischers Silber 2008 in Peking heißt es weiter warten.
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Für Österreich waren die Sommerspiele in Tokio mit sieben Medaillen die erfolgreichsten seit Athen 2004. Fünf Bundesländer konnten sich in der Medaillenstatistik verewigen. Salzburg war nicht dabei. Die Silberne von Judoka Ludwig Paischer 2008 bleibt das letzte Sommer-Edelmetall. Die Goldenen von Segler Hans-Peter Steinacher (mit dem Wiener Roman Hagara) 2000 und 2004 strahlen umso heller.

Für Salzburg nur eine Top-20-Platzierung
Von Medaillen war, so ehrlich muss man sein, Salzburgs Trio in Tokio weit entfernt. Am nächsten dran war Schützin Sylvia Steiner, die mit 39 ihre Olympia-Premiere feierte, nach Tennis-Ass Judith Wiesner Salzburgs erste Frau bei Sommer-Olympia seit 1996 war. Steiner holte die Ränge 29 (25-m-Pistole) und 15 (Luftpistole, 10 m). „Meine Erwartungen waren höher.“

Für Hollaus fiel Start in Mixed-Staffel aus
Triathlet Lukas Hollaus erfüllte sich mit der Quali im Triathlon einen Lebenstraum, landete auf Rang 34. Bitter: Ein Start in der Mixed-Staffel blieb ihm aufgrund einer Verletzung von Lisa Perterer verwehrt.

Zum Abschluss landete Peter Herzog im Marathon mit 2:22:15 Stunden auf Rang 61 – damit lag er mehr als 13 Minuten hinter Sieger Eliud Kipchoge. Aber allein die Qualifikation (er drückte Österreichs Rekord 2020 auf 2:10:06) war ein Erfolg. „Gesamt bin ich zufrieden, auch wenn die Zeit weit von dem weg ist, was ich kann.“

Steiner und Herzog Teil des Paris-Kaders 2024
Während Hollaus seine Karriere beendete, sind Steiner und Herzog Teil des Salzburger Olympia-Kaders für 2024. Wo dank einer Initiative von Sportlandesrat Stefan Schnöll 17 Sportlerinnen und Sportler seit Jänner mit 500 € monatlich gefördert werden. Nach fünf Salzburger Startern 2016 in Rio waren in Tokio nur drei (von 75 österreichweit) dabei. In Hinblick auf Paris wäre schon eine stärkere Abordnung ein Erfolg – von einer Medaille nicht zu reden.

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