21.07.2021 10:27 |

Folgen vom Hochwasser

Tirol: 17 Mio. Euro Schaden nur bei Infrastruktur

Nach dem verheerenden Hochwasser am vergangenen Wochenende insbesondere im Tiroler Unterland gibt es eine erste Grobschätzung für die entstandenen Schäden. Laut Land betragen diese allein im Infrastrukturbereich um die 17 Millionen Euro. Die Schadenshöhe im privaten Bereich könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden, liegt aber wohl ebenfalls im zweistelligen Millionenbereich. Betroffene erhalten Hilfe aus dem Katastrophenfonds.

Nach wie vor finden im Tiroler Unterland die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser statt. Vor allem die Bezirke Kufstein - mit Schwerpunkt auf der Bezirkshauptstadt - und Kitzbühel wurden vom Starkregen und den nachfolgenden Fluten aber auch von Vermurungen stark getroffen.

„Schnelle und unbürokratische Hilfe“
„Am vergangenen Wochenende hat uns die Natur einmal mehr ihre Kraft gezeigt. Wir können die Macht der Natur nicht beherrschen, als Land können wir den von Unwettern betroffenen Bürgerinnen und Bürgern aber mit schneller und unbürokratischer Hilfe zur Seite stehen - und das tun wir“, betont Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). 

Für Betroffene werden Mittel aus dem Katastrophenfonds bereitgestellt - der entsprechende Beschluss der Tiroler Landesregierung sei zwischenzeitlich gefasst worden.

Schadenshöhe im privaten Bereich noch unklar
Ersten Schätzungen zufolge liegt die Schadenshöhe allein in den Bereichen Landesstraßen (fünf Millionen Euro), Gemeindeinfrastruktur (fünf Millionen Euro) und Wasserbau sowie Wildbach- und Lawinenverbauung (sieben Millionen Euro) bei rund 17 Millionen Euro. Die privaten Elementarschäden können noch nicht beziffert werden, da sie derzeit gerade erhoben werden, hieß es vonseiten des Landes.

Zitat Icon

Auch wenn uns zu privaten Elementarschäden momentan noch keine genauen Zahlen vorliegen, ist ersten Schätzungen zufolge auch hier von Schäden in Millionenhöhe auszugehen.

LHStv. Josef Geisler

„Betroffene Bürgerinnen und Bürger können über den Landeskatastrophenfonds direkt um Unterstützung ansuchen. Auch wenn uns zu privaten Elementarschäden momentan noch keine genauen Zahlen vorliegen, ist ersten Schätzungen zufolge auch hier von Schäden in Millionenhöhe auszugehen“, sagt LHStv. Josef Geisler (ÖVP). Die Schadensereignisse sind hauptsächlich durch Überschwemmungen, Vermurungen und Verklausungen entstanden.

Hubert Rauth
Hubert Rauth
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Tirol
Samstag, 31. Juli 2021
Wetter Symbol
Tirol Wetter
16° / 22°
starke Regenschauer
15° / 22°
leichter Regen
15° / 20°
starke Regenschauer
15° / 23°
starke Regenschauer
15° / 24°
Gewitter