Im Dauereinsatz

"Masterplan"-Polizisten als neuer Ganovenschreck

Kärnten
18.02.2011 00:41
Hinter jeder Straßenecke und das rund um die Uhr: Kärntens Polizisten sind trotz Personalnot (siehe Infobox) im Dauereinsatz. Es gilt, massenhaft Einbrüche und andere Gaunereien zu klären! „Wir haben die Polizeipräsenz verstärkt. Wir wollen Täter fassen und abschrecken“, so Oberst Wolfgang Gabrutsch.

„Unglaublich! In Kärnten wird man derzeit ständig und überall streng kontrolliert“, tönt ein Autofahrer. Und es stimmt: Kärntens Polizisten geben derzeit Vollgas. „Wir haben seit drei Monaten den Kontrolldruck stark erhöht“, bestätigt Oberst Wolfgang Gabrutsch: „Es geht uns dabei darum, die Täter zu fassen und die Kriminalität in Kärnten zu senken.“

Das Instrument der Polizei heißt „Masterplan“. Gabrutsch: „Damit können wir flächendeckend die Polizeistreifen koordinieren. Wir sehen auf einer Karte ganz genau, wo etwas los ist. Wie eben derzeit in Pörtschach, wo es eine Einbruchsserie in Wohnhäuser gibt. Deshalb werden wir den Fokus genau auf dieses Gebiet legen und hier verstärkt aufpassen.“

Kontrolldruck könnte noch erhöht werden
Immer wieder werden bei den „Masterplan“-Kontrollen auch Alkolenker, Temposünder und Handytelefonierer aus dem Verkehr gezogen. Gabrutsch: „Das geht nebenbei mit! In erster Linie geht es uns aber um die Kriminellen. Sollten diese uns dennoch weiter um die Ohren fahren, dann müssten wir den Kontrolldruck noch einmal erhöhen. Wir wollen aber niemanden in Kärnten belasten und keinen Polizeistaat produzieren.“

von Hannes Wallner, Kärntner Krone

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