Kabeg-Auftrag

Strutz-Intervention: Große Empörung bei SP und BZÖ

Kärnten
15.02.2011 16:52
Die "Krone" hat es aufgedeckt: Martin Strutz, stellvertretender Klubchef der FPÖ im Parlament, hat bei Kabeg-Chefin Ines Manegold für eine deutsche Computerfirma interveniert. Und dabei die Kärntner Spitäler beschimpft. Die Aufregung darüber ist groß.

Den Kärntner Spitälern würden bei IT-Themen "unangenehme Gerüche" entsteigen, die Kabeg-Technikchefs seien "selbstgefällig und schullehrerhaft." So hat Strutz formuliert. Das empört SPÖ-Mandatarin Ines Obex-Mischitz: "Es darf nicht sein, dass die FPK im Klinikum immer mehr Mitarbeiter einsparen will und auf der anderen Seite zusieht, wie ein Parteikollegen versucht, in den Spitälern Geschäfte zu machen."

Stefan Petzner vom BZÖ sieht es ähnlich: "Interventionen für deutsche Firmen sind mit der Parlamentstätigkeit von Strutz unvereinbar." Denn Strutz würde im Erfolgsfall wohl Provision kassieren, so Petzner.

von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"

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