Gegen 23 Uhr bemerkte der 46-jährige Besitzer des Wirtschaftsgebäudes in Fischbach, dass dieses im Vollbrand stand. Der Mann konnte seine Kinder noch rechtzeitig aus dem Haus in Sicherheit bringen, der Nachbar verständigte die Feuerwehr. „Um 23.03 Uhr ist bei uns die Sirene gegangen. Wir waren extrem schnell und binnen zehn Minuten am Einsatzort“, berichtet Johannes Baumgartner, Oberbrandinspektor der FF Fischbach. „Es war ein entlegener Hof, und die Wasserversorgung war problematisch. Wir haben Abschnittsalarm gegeben und die umliegenden Feuerwehren sind sofort gekommen.“
Feuerwehr-Großaufgebot war nötig
Insgesamt neun umliegende Feuerwehren rückten aus – knapp 190 Einsatzkräfte mussten mit anpacken. Mit Erfolg: Die Florianis konnten ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus verhindern. „Es war wirklich knapp. Wir haben sofort begonnen, das Haus zu kühlen, damit es sich nicht selbst entzündet. Das ist uns Gott sei Dank gelungen“, war auch Baumgartner erleichtert.
Vier Schafe und ein Schwein verendeten
Das Wirtschaftsgebäude brannte aber komplett nieder. Für vier Schafe und ein Schwein kam leider jede Hilfe zu spät. Auch ein Pkw, ein Motorrad und diverse landwirtschaftliche Geräte wurden völlig zerstört. Die Schadenssumme steht bislang nicht fest, auch die Brandursache ist noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen der Brandgruppe des Landeskriminalamtes Steiermark.
Geklärt ist dafür der Großbrand in Pinggau am Montag (wir haben berichtet): Jegliche technische Ursache konnte ausgeschlossen werden, das Feuer dürfte durch Heu-Selbstentzündung ausgelöst worden sein.
Katrin Löschnig, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.