02.06.2021 17:55 |

Task Force in Aktion

Stadt Bregenz geht gegen Müllsünder vor

Die Pipeline hat sich in den vergangenen Monaten zum Schandfleck von Bregenz entwickelt: Nach den Wochenenden glich die Ufermeile einer öffentlichen Müllkippe. Nun tritt die eigens gegründete Task Force endlich in Aktion. 

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Die Beschwerden häuften sich in den vergangenen Wochen und Monaten - und das zu Recht. Wer über die Pipeline in der Landeshauptstadt schlendern wollte, musste in Kauf nehmen, sich zwischen fettigen Pizzakartons, achtlos weggeworfenen Bierflaschen und sonstigen Unrat erst einen Weg bahnen zu müssen. Dieser neuen Entwicklung soll nun ein Riegel vorgeschoben werden. Wie von Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) bereits angekündigt, treten nun die von der eigens gegründeten Task Force erarbeiteten Maßnahmen in Kraft.

Damit die Pipeline wieder an Qualität gewinnt, wird die städtische Uferaufsicht um vier Personen verstärkt. Die neuen Mitarbeiter haben die Aufgabe, in den stark frequentierten Uferbereichen unterwegs zu sein, das Gespräch mit den Besuchern zu suchen und gegebenenfalls auf die geltenden Regeln aufmerksam zu machen. Sollte es gar nicht anders gehen, wird die Polizei verständigt.

Auch die offene Jugendarbeit Bregenz leistet einen Beitrag und weitet ihre Runden, die sie schon bisher durch die Stadt gedreht hat, nun auch auf Pipeline und Molo aus. Auch hier soll das Gespräch gesucht und an die Regeln erinnert werden.

Nur mit Gesprächen und gutem Willen wird das Problem aber nicht gelöst werden. Das weiß wohl auch Bürgermeister Ritsch, der gestern seinen Aktionsplan präsentierte. Auch der Bauhof wird in Zukunft öfter ausrücken, um die übervollen Mistkübel zu entleeren. Zudem haben die Mitarbeiter neue Behältnisse für Pizzakartons gebaut und bereits installiert. Damit hofft Ritsch, die negative Müllsituation bald wieder in den Griff zu bekommen.

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