Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wollte sich am Montag nicht zu den Summen äußern. "Wir kommentieren diese Zahlen nicht", sagte DFL-Mediendirektor Christian Pfennig. Der Ligaverband will seine Zahlen am Mittwoch bekannt geben. In der Saison 2008/09 war der Umsatz der Profiklubs bei 2,036 Milliarden Euro gelegen.
Die Bestmarke sei laut "kicker" trotz etwas geringerer Fernseheinnahmen und Zuschauerzahlen erreicht worden. Die Ausfälle seien durch größere Erlöse aus der Auslandsvermarktung und höhere Ticketpreise kompensiert worden. Außerdem hätten viele Vereine ihre Umsätze im Sponsoring und Marketing gesteigert.
Finanzielles Minus kein strukturelles Problem
Dass die Profiklubs insgesamt mit einem finanziellen Minus aus der Saison gingen, sei indes kein strukturelles Problem. Es liege vielmehr an den wirtschaftlichen Praktiken einzelner Vereine wie Schalke 04. Allerdings hatten die 36 Vereine schon in der Saison 2008/09 bei einem Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro nur einen vergleichsweise geringen Gewinn von elf Millionen erzielt.
In der Saison 2008/09 hatten nur noch 16 Vereine Gewinn verzeichnet. Auch die Schulden der Erstligavereine waren zum 30. Juni 2009 auf mehr als 610 Millionen Euro gestiegen. Die Zweitligisten hatten knapp 100 Millionen Euro Verbindlichkeiten angehäuft.
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