Ex-Politiker Rübig

„Digitale Superstars“als Ziel unserer Tech-Uni

Die Idee einer Digitalisierungs-TU in Oberösterreich hat viele Unterstützer und Ideengeber – etwa den immer noch auf europäischer Ebene aktiven Ex-EU-Parlamentarier Paul Rübig aus Wels. Auch er hat sich Gedanken gemacht über ein Konzept für so eine heimische Bildungsstätte der Zukunft. „Digitale Superstars made in Europe“ schwebt ihm auf studentischer Seite dabei als Ziel vor.

Von 1996 bis 2019 war Paul Rübig EU-Abgeordneter (der ÖVP) mit den Themenschwerpunkten Industrie, Forschung, Energie und Telekommunikation. Seit Juli 2020 ist er Mitglied im Verwaltungsrat des Europäischen Innovations- und Technologieinstitutes (EIT) der EU sowie seit September 2020 im Vorstand der Arbeitgebervertreter im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss.

Ein Whatsapp-Dialog
„Bin jetzt in Brüssel wieder mehr im Bereich Forschung und Lehre aktiv. Basis auch für TU OÖ“, begann am 31. März ein Whatsapp-Dialog Rübigs mit der „OÖ-Krone“, aus dem seine „Gedanken zur geplanten Universität“ resultieren. Rübig schwebt ein „Zukunftscampus“ vor, an dem die Studenten und (mindestens mit 40-Prozent-Anteil) Studentinnen unternehmerisches Arbeiten und wissenschaftliches Denken lernen, und es strategische Karriereplanung von Anfang an gibt.

Gute Vernetzung
Rübig: „Das Ziel lautet: digitale Superstars made in Europe.“ Professorinnen und Professoren sollten hochkarätig (mit ERC-Grant) und in einschlägigen EU-Programmen gut vernetzt sein. Und einen Tag pro Woche außerhalb der Uni (etwa in Unternehmen) arbeiten. „Wachstum, Innovation, Wettbewerb, Sicherheit Verbraucher- und Datenschutz in der digitalen Wirtschaft sind die Basis der Ausbildung“, so Rübig. Ihm schwebt ein „Kompetenzzentrum für Cybersicherheit und Datenmanagement“ vor sowie die „Entwicklung europäischer digitaler Geschäftsmodelle und Plattformen“.

 OÖ-Krone
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