Landesverband am Zug

Hilferuf aus Gemeinden: Debatte um Feuerwehrkosten

Laufend landen beim Petitionsausschuss des Landtags Hilferufe von Gemeinden, sie müssten bei Feuerwehrfahrzeugen kräftig dazuzahlen, weil die Ausstattungsrichtlinien (mit relativ niedrigen Normkosten) veraltet seien. ÖVP-Klubobmann Christian Dörfel sieht hier den OÖ. Landesfeuerwehrverband am Zug.
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Selbst eine stärkere Motorisierung, etwa für eine Gemeinde wie Dörfels Steinbach an der Steyr mit bis zu 930 Höhenmetern, wird zu einer Normkostenüberschreitung führen, bei der die Landesförderung nicht mehr mitziehen kann und die Gemeinde einspringen muss.

Passt nicht zu heutigen Herausforderungen
Steinbachs TLFB (ein auch für Bergungseinsätze geeignetes Tanklöschfahrzeug) kommt, so wie es die Feuerwehr braucht und wünscht, auf 480.000 € – etwa 100.000 € mehr als die vom Bundesverband vorgegebene Ausstattungsrichtlinie vorsieht. „Die ist aber schon 20 Jahre alt“, weiß Dörfel, „und passt mit den heutigen Anforderungen nicht mehr zusammen.“

Nun wird evaluiert
Oberösterreichs Landesfeuerwehrverband hat kürzlich einen Ausschuss eingesetzt, der diese Richtlinie analysieren und die Beschaffung evaluieren soll. Ein gewisser landesweiter Standard muss natürlich vorgegeben werden, weil es sonst zu einem Wetterüsten nach oben kommt. „Hier soll es Ende 2021/ Anfang 2022 zu einem Ergebnis kommen“, sagt Dörfel. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Normkosten keinen Spielraum für technische Innovationen lassen – zum Beispiele in Richtung Elektro- oder Hybrid-Antrieb.

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