15.04.2021 15:01 |

33-Jähriger reuig

Gefängnisstrafe nach Raser-Unfall in Salzburg

Selbst für die Richterin war es ein „Hollywood-reifer Unfall“, den der Angeklagte am 30. November in Salzburg-Maxglan verursachte. Sein Beifahrer und bester Freund musste aufgrund der Verletzungen tagelang im Spital bleiben. Vor Gericht zeigte der Raser Reue. Urteil: neun Monate teilbedingte Haft, drei soll der Vorbestrafte hinter Gittern verbringen. Nicht rechtskräftig.

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Neun Monate teilbedingte Haft lautete das Urteil: Demnach soll der Österreicher (33) drei Monate im Gefängnis verbringen. Vor allem da er auf Bewährung war – aufgrund einer Verurteilung wegen drei Tankstellen-Überfällen Ende 2015 und Anfang 2016. Das Urteil ist aber auch ein klares Signal an alle Raser.

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Ich möchte durch so eine Dummheit keine Menschenleben mehr gefährden.

Der Angeklagte vor Gericht

Angeklagter legte reumütiges Geständnis ab
Mit mehr als 100 km/h war der 33-Jährige in einem BMW unterwegs - ein neues Auto. Er wollte seinem Freund imponieren, wie er schilderte. Dann verlor er die Kontrolle: „Ich bereue es sehr, es tut mir leid.“ Er versprach: „Ich möchte durch so eine Dummheit keine Menschenleben mehr gefährden.“

Das nicht rechtskräftige Urteil nahm er laut Verteidiger Michael Hofer an. Anfangs lag noch die Vermutung eines illegalen Straßenrennens im Raum, dies konnte die Polizei aber nicht nachweisen. Die „Krone“ berichtete damals.

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