12.04.2021 14:07 |

Pkw-Diebstahl erfunden

Lenker flüchtete mit bis zu 160 km/h vor Polizei

Erst mit dem Auto mit bis zu 160 km/h davongerast, dann nach einem Unfall zu Fuß die Flucht angetreten und schließlich noch eine dreiste Lüge aufgetischt - so einiges hat sich ein 20 Jahre alter Verdächtiger am Sonntagabend in Wien geleistet. Die Rechnung bekam er jedoch schlussendlich präsentiert.

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Bemerkt worden war der 20-jährige Tatverdächtige am Abend gegen 21 Uhr, als er mit laut aufheulendem Motor und schneller als erlaubt an Polizisten vorbeifuhr, die gerade eine Kontrolle durchführten. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung des Rasers auf, der weder auf rote Ampeln noch auf Geschwindigkeitsbegrenzungen achtete - bis zu 160 km/h soll er laut Polizei im Ortsgebiet unterwegs gewesen sein.

Die Verfolgungsjagd fand im niederösterreichischen Vösendorf ihr jähes Ende, als der Lenker mit dem Wagen gegen einen Baum fuhr. Ihm und seinem Beifahrer sollte es jedoch zu Fuß gelingen, den Beamten zu entkommen.

Bei Befragung eingeknickt
Anschließend tauchte das Duo allerdings auf einer Wiener Polizeiinspektion auf - jedoch nicht, um sich zu stellen, sondern vielmehr, um die Exekutive auf eine falsche Spur zu führen. So erklärten die beiden Männer, dass ihnen das Fahrzeug gestohlen worden sei. Im Zuge der Befragung knickte der 20-jährige Fahrer allerdings ein und gab zu, den Pkw-Diebstahl erfunden zu haben und selbst am Steuer des Autos gesessen zu sein.

„Er wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit, Vortäuschung einer gerichtlich strafbaren Handlung sowie diverser verkehrsrechtlicher Übertretungen angezeigt“, so Polizeisprecherin Barbara Gass.

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