Adrian Smiseth Sejersted hat am Freitag in Kitzbühel für eine aufsehenerregende Szene gesorgt. Im Super-G verhinderte der Norweger akrobatisch einen Horror-Sturz. Während Fans, Kollegen und Experten die Luft anhielten, blieb der Routinier scheinbar eiskalt. Dieser Eindruck bestätigte sich schließlich auch im Interview.
Wie er in dieser Szene einen Sturz noch verhindert hat, weiß Sejersted wohl selbst noch immer nicht. Beeindruckt hat ihn die brenzlige Szene am Seidlalmsprung allerdings weder auf der Strecke noch im Zielraum. Während gefühlt ganz Kitzbühel den Atem anhielt, ärgerte sich der Norweger eher darüber, dass es mit dem Stockerl nicht geklappt hat.
„Es war schon sehr sehr knapp“, gab der 31-Jährige im ORF-Interview schließlich doch zu. Er war sich zunächst selbst sicher, dass die Szene in einem Sturz enden würde, doch dann merkte er schließlich „oh, doch kein Crash“, schilderte der Routinier.
Vor allem Ärger über verpasste Chance
Seine größte Sorge in diesem Moment? „Ich habe befürchtet, dass das mit den Toren vielleicht nicht alles regelkonform war“, so der coole Norweger. Attacke sei in diesem Moment aber die einzige Antwort gewesen. „Und das hat gut funktioniert“, so die trockene Analyse des Norwegers.
Am Ende landete Sejersted auf dem fünften Rang – elf Hundertstel hinter dem Stocker, 36 hinter Tagessieger Marco Odermatt. „Es wollte leider nicht klappen mit dem Podium“, ärgerte sich der Norweger deshalb. Auf Rückfrage, ob er sich angesichts der spektakulären Rettungstat nicht ohnehin als Sieger fühlen könne, entgegnete der Routinier lediglich: „Ja, da hatte ich schon auch mal Glück. Hoffentlich morgen auch.“
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