Nach dem Super-G am Freitag in Kitzbühel war der Ärger bei Vincent Kriechmayr groß. „Da oben bin ich einen Sommerweg gefahren“, schimpfte der ÖSV-Star über seine zu runde Fahrweise.
Bereits bei der ersten Zwischenzeit hatte Vincent Kriechmayr drei Zehntel Rückstand auf die Bestzeit von Sieger Marco Odermatt. „Das war nicht das, was ich mir vorgenommen habe“, war Kriechmayr, dem im Ziel dann 44 Hundertstel auf den Schweizer Topstar fehlten, nach seinem siebenten Rang im ORF-Interview enttäuscht.
Ski war nicht schuld
Von Materialproblemen wollte der Oberösterreicher nichts wissen. „Der Ski ist gegangen! Wenn ich nicht so ein gutes Material hätte, dann wäre ich wahrscheinlich über seine Sekunde hinten“, betonte Kriechmayr und entschuldigte sich bei seinem Servicemann, „der sich da den Arsch aufreißt“. Nachsatz: „Mit dem Ski habe ich schon Rennen gewonnen, an dem ist es nicht gescheitert!“
Mit Wut im Bauch in die Abfahrt
Am Samstag möchte der 34-Jährige zurückschlagen, dann gibt’s in Kitzbühel die legendäre und gefährlichste Abfahrt auf der Streif. „Wut habe ich morgen sicher im Bauch, ob’s gut ist, werden wir dann sehen“, schmunzelt „Vinc“.
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