10.04.2021 13:06 |

Weg aus der Krise

„Comebackplan“ soll 500.000 Jobs schaffen

Die Regierung ist derzeit damit beschäftigt, einen wirtschaftlichen „Comebackplan“ zur Bewältigung der Corona-Krise vorzubereiten. Ziel ist es, einer halbe Million Menschen wieder einen regulären Job zu verschaffen. Dieser Plan wird in die Themenblöcke „Arbeit“, „Ökologisierung & Digitalisierung“ sowie „Standortstärkung“ gegliedert, für die jeweils ein Minister zuständig ist.

„Es geht um das Ziel, bis in einem Jahr 500.000 Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen, die jetzt in Kurzarbeit oder arbeitslos sind“, betonte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Samstag. Dazu werde es ein Bündel an Maßnahmen geben, das auch Elemente umfasst, um Menschen auf die Herausforderungen der Zukunft am Arbeitsmarkt vorzubereiten, heißt es in einem Papier der Bundesregierung.

Kleinere Einkommen sollen entlastet werden
Außerdem werde man auf die steuerliche Entlastung insbesondere von kleineren und mittleren Einkommen setzen, so Kurz. Dies sei sowohl eine wesentliche Basis für den Wirtschaftsstandort als auch wichtig, damit den arbeitenden Menschen mehr Geld zur Verfügung stehe.

Mehr Investitionen in klimafreundliche Technologien erwünscht
Bei Ökologisierung und Digitalisierung geht es laut dem Papier darum, die österreichische Wirtschaft nachhaltig und ökologisch zu transformieren und damit fit für den Wettbewerb der Zukunft zu machen. Dafür brauche es Investitionen in klimafreundliche Technologien und den öffentlichen Verkehr, den Ausbau der digitalen Services sowie des Breitbands im ländlichen Raum ebenso wie eine Ökologisierung des Steuersystems.

Neben der akuten Bekämpfung der Krise wolle man „den Blick auch weiten und ein paar Schritte vorausdenken“, sagte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). „Wir wollen modernisieren und nicht nur konservieren, auch wenn es natürlich viele Bereiche gibt, die man einfach wiederaufbauen muss.“

Plan soll in den nächsten Wochen präsentiert werden
Für die Stärkung des Standorts will die Bundesregierung Österreich möglichst wettbewerbsfähig innerhalb der EU positionieren, um hier mehr Anreize zu setzen, in Österreich zu investieren und ausländische Betriebe anzusiedeln. Damit sollen neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Das „Comebackteam“ besteht aus Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP), Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), die von anderen Ministern und Staatssekretären unterstützt werden. Der gesamte Plan soll in den kommenden Wochen vorgestellt werden.

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