Das war heftig und richtig grausig! Trotz eines kaputten Kreuzbandes ging Lindsey Vonn am Sonntag mit Startnummer 13 in die Olympia-Abfahrt. Ein waghalsiges und viel diskutiertes Unterfangen. Nach nur 13 Fahrsekunden stürzte die 41-jährige US-Amerikanerin – und schrie auf der Piste vor Schmerzen.
Was war passiert?
Vonn ist bei ihrem Versuch, noch einmal Olympia-Gold in der Abfahrt zu holen, bereits wenige Sekunden nach ihrem Start gestürzt. Die US-Amerikanerin, die mit 41 Jahren und trotz eines Kreuzbandrisses im linken Knie als eine der Favoritinnen galt, wurde am Sonntag auf der Olimpia delle Tofane in Cortina d‘Ampezzo noch vor der ersten Zwischenzeit ausgehebelt und schlug danach auf der Piste auf. Ihre Skier lösten sich bei der Landung nicht von den Schuhen.
Schmerzensschreie live im TV
Unfassbar: Die Bergung dauerte mehrere Minuten. Über die TV-Mikros hörte man die schmerzverzerrten Schreie von Vonn. Die Zuschauer auf der Tribüne und vor den TV-Geräten sind geschockt. Nach rund 15 Minuten wurde die Speed-Queen dann endlich mit dem Helikopter abtransportiert – unter dem tosenden und aufmunterten Applaus der Fans wurde die US-Amerikanerin ins Krankenhaus geflogen. Zum Zeitpunkt des Sturzes lag Vonns Landsfrau, Weltmeisterin Breezy Johnson, voran.
Mit 20 Kristallkugeln, 84 Weltcupsiegen und elf Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen zählte die 41-jährige US-Amerikanerin im Skisport längst zu den Größten aller Zeiten – doch heute hat sie es wohl trotz aller Warnungen der Ärzte übertrieben.

Nur zehn Tage nach ihrem schweren Sturz in Crans Montana wollte Vonn in Cortina das scheinbar Unmögliche möglich machen und 16 Jahre nach ihrer Goldenen von Vancouver erneut Edelmetall einfahren. Nur für diesen Moment wagte sie fünf Jahre nach ihrem Rücktritt das Comeback – doch nach dem Kreuzbandriss war es ein wohl zu großes Riskio ...
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