Katastrophenzustand
Fleischfressender Parasit sorgt für Panik in Texas
In Texas sorgt die Ausbreitung eines fleischfressenden Parasiten derzeit für Aufregung. Die sogenannte „Neuwelt-Schraubenwurmfliege“ kommt eigentlich nur in Lateinamerika vor, breitet sich aber immer weiter in Richtung USA aus. Jetzt wurde im US-Bundesstaat der Katastrophenzustand ausgerufen.
Die Neuwelt-Schraubenwurmfliege, auch bekannt als „Cochliomyia hominivorax“, ist eine parasitäre Fliegenart, die einen Parasitenbefall verursachen kann. Der Parasit ernährt sich von lebendem Gewebe, vorwiegend von Nutztieren, kann aber laut der Gesundheitsorganisation auch Menschen befallen. In Honduras ist im Sommer 2025 sogar eine Frau an dem Parasiten gestorben.
Parasit wird zur ernsthaften Bedrohung für die USA
Die Neuwelt-Schraubenwurmfliege kommt normalerweise in Gebieten wie Südamerika, Kuba, Haiti und der Dominikanischen Republik vor, hat aber in letzter Zeit eine „ernsthafte Bedrohung“ für die Vereinigten Staaten dargestellt.
In Texas gilt Katastrophenzustand
Gouverneur Greg Abbott gab jetzt eine landesweite Warnung heraus und erklärte: „Obwohl die Schraubenwurmfliege der Neuen Welt noch nicht in Texas oder den USA vorkommt, stellt ihre Ausbreitung von Mexiko nach Norden in Richtung der südlichen US-Grenze eine ernsthafte Bedrohung für die texanische Viehwirtschaft und die Tierwelt dar.“
Der Gouverneur wolle einen Befall um jeden Preis verhindern und er „werde nicht warten, bis unsere Nutztiere und Wildtiere betroffen sind.“
Befall kann schnell tödlich enden
Laut den „US-Centers for Disease Control and Prevention (CDC)“ werden Neuwelt-Schraubenwürmer „von offenen Wunden angezogen und legen dort ihre Eier ab“. Die Infektionen seien „sehr schmerzhaft“, und zu den Symptomen gehören unter anderem das Spüren der Bewegungen der Larven auf der Haut, ein übler Geruch an der betroffenen Stelle, sowie schmerzhafte Hautwunden oder -geschwüre. Die Fälle von befallenen Menschen sind zum Glück nur selten – meistens werden Nutztiere zum Ziel der Parasiten. Die Larven fressen sich dann durch deren Fleisch. Ein Rind kann binnen zwei Wochen an den Folgen eines Befalls sterben.
Fliegen können tausende Eier produzieren
Ein Weibchen kann 200 bis 300 Eier auf einmal legen, so CDC. Während ihrer 10- bis 30-tägigen Lebensspanne produzieren sie bis zu 3000 Eier. Aus den Eiern schlüpfen Maden, die sich in die Wunde einbohren, um sich vom lebenden Gewebe zu ernähren. Nach der Nahrungsaufnahme fallen die Larven zu Boden, graben sich in die Erde ein und schlüpfen als ausgewachsene Schraubenwurmfliegen.









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