06.04.2021 07:02 |

Unfälle nehmen zu

Der Rad-Boom schreit nach mehr Sicherheit

Die Coronakrise sorgt dafür, dass sich viele Salzburger aufs Fahrrad schwingen. Weil einigen die Übung fehlt und es auf den Radwegen eng wird, passieren so viele Unfälle wie nie: 39 Radfahrer kamen vergangenes Jahr in Österreich ums Leben. Für mehr Schutz sorgen breitere Straßen und intelligente Warnsysteme.
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Noch nie gab es so viele verletzte Radfahrer. Gerade in der Coronakrise ließen viele ihr Auto stehen und schwangen sich stattdessen auf das Fahrrad. Im dritten Quartal 2020 verletzten sich 1131 Radfahrer in Österreich schwer – ein Anstieg von einem Drittel. Zugenommen hat auch die Zahl der Todesopfer: 39 Radfahrer kamen im Vorjahr im Straßenverkehr ums Leben, darunter 19 E-Bike-Lenker.

Mehr Platz, weniger Gefahrenstellen
Ein trauriger Trend, dem es entgegen zu wirken gilt. Etwa mit einem verbesserten Radnetz. Das Land Salzburg investiert heuer sechs Millionen Euro in neue Wege.Dabei werden nicht nur Lücken im Radnetz gestopft, sondern auch Gefahrenstellen entschärft. In Seekirchen wird etwa die Fischachbrücke um 200.000 Euro verbreitert, um Platz für einen Rad- und Gehweg zu schaffen. Auch in der Stadt Salzburg wird derzeit die Alterbachbrücke an der Radhauptachse entlang der Salzach erneuert und auf fünf Meter verbreitert. Rund 765.000 Euro werden bis Mitte Juni investiert.

Moderne Technik warnt über Blink-Anlagen
Mehr Sicherheit bietet auch moderne Technik. Auf Tiroler Kreuzungen warnt bereits ein Radar per LED-Anzeige den Kfz-Verkehr vor herannahenden Radfahrern. Salzburgs Neos fordern dies per Antrag auch für unsere Städte. „Die fortschreitende Vernetzung bietet hier eine gute Chance, etwa über E-Bike-Akkus“, sagt Neos-Landtagsabgeordneter Sepp Egger.

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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