Der Skiflug-Teambewerb beim Weltcupfinale in Planica ist am Samstag wegen starken Windes bereits im ersten Durchgang abgebrochen worden. Heftige Kritik an der Jury kam von Norwegens Chefcoach Alexander Stöckl: „Das ist unverantwortlich!“
Er sei „sehr irritiert über die Entscheidung der Jury heute“, sagte der Tiroler. Aus seiner Sicht hatte die Wettkampfleitung trotz ausgedehnter Wartezeiten auf der Schanze zu lange versucht, das Springen irgendwie durchzuziehen.
„Man hätte schon früher eine Pause machen können“, meinte Stöckl in der ersten Wettkampfunterbrechung, auf die erst später der Abbruch folgte. Sein Springer Marius Lindvik hatte sehr lange draußen ausgeharrt, bevor er an der Reihe war. „Man hat versucht, jeden Athlet in diesem kleinen Fenster runterzulassen, und das ist eigentlich unverantwortlich.“
Zum Auftakt des Saisonfinales am Donnerstag hatte es einen schweren Sturz von Daniel Andre Tande gegeben. Der Norweger war nach einem harten Aufprall in ein künstliches Koma versetzt worden.
Quelle: APA
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.