In Deutschland herrscht eine eigenartige Stimmung, der Staat steckt nicht nur im Lockdown, sondern auch im Wahlkampf. Die CDU, die nach dem Abgang von Angela Merkel den Kanzlerposten behalten will, hat gerade herbe Verluste erlitten. Der mögliche Kandidat Armin Laschet lässt nun grüne Töne anklingen.
Die deutsche Schwesterpartei der ÖVP macht gerade keine leichte Zeit durch, Langzeit-Kanzlerin Angela Merkel tritt nach der Wahl im Herbst ab, noch wird um die Nachfolge gerungen. Die jüngsten Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gerieten für die CDU zum Debakel.
Bundeskanzler Sebastian Kurz besuchte im Rahmen seiner Berlin-Reise am Freitag auch CDU-Vorsitzenden Armin Laschet, der Kanzlerkandidat werden könnte. Viele sehen im nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten den logischen Nachfolger von Angela Merkel, doch in den Umfragen liegt Laschet deutlich hinter Bayerns CSU-Chef Markus Söder, der in der Corona-Pandemie zum Krisenmanager aufgestiegen ist.
Beim Gespräch mit Kurz schlug Laschet grüne Töne an, er sprach von einer öko-sozialen Umgestaltung der Wirtschaft und davon, „Ökologie und Ökonomie zu verbinden“. Das klang durchaus nach einer Positionierung in Richtung Schwarz-Grün.
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