Während die Ski-Welt vor den Absagen beim Weltcup-Saisonabschluss in Lenzerheide zittert, befürchtet man in der Schweiz, dass dem Swiss-Ski-Team wegen „unsinnigen Regeln“ zwei Kugeln durch die Lappen gehen.
Zwei Speed-Rennen wackeln, Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt könnten somit kampflos die Kugeln ihren Kontrahenten im Gesamtweltcup, Petra Vlhova und Alexis Pinturault übergeben. Eine ähnliche Situation ist auch im Super-G der Herren, wo der Linzer Vincent Kriechmayr vor Marco Odermatt führt.
Tausch?
Ob die Speed-Rennen stattfinden, steht noch in den Sternen. Viele meinen, man könnte die Abfahrt mit dem Tag des Parellelwettwerbs tauschen, der unter den Profis umstritten ist, aber es gibt dazu klare FIS-Regeln, wie FIS-Renndirektor Markus Waldner (unten im Bild) festhielt: Am Final muss ein Rennen am angesetzten Tag stattfinden. Ist das nicht möglich, wird es gestrichen. Es wird nichts getauscht. Basta!“
Nun beklagt sich die Schweizer Tageszeitung „Tages Anzeiger“ über die unsinnigen Regeln. „Sogar der Teambewerb vom Freitag, das mit Abstand unwichtigste aller 71 Rennen der Saison, würde nicht angetastet. Sollte es an den ersten zwei Tagen Absagen geben, am Freitag jedoch gefahren werden können, wäre der Skandal perfekt“, schreibt Philipp Rindlisbacher.
Die Nationencup-Wertung dürften die Schweizer trotzdem gewinnen, es sei denn Österreich gelingt der Saisonabschluss in Lenzerheide so gut, wie die WM in Cortina. Die Wetteraussichten sind ähnlich schlecht für die ersten Tage.
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