Nach dem Derby-0:0 fehlen der Austria drei Punkte auf die Meistergruppe. Ausgerechnet der Erzrivale Rapid könnte wichtige Schützenhilfe leisten. Die Veilchen sind nach einem katastrophalen Herbst das viertbeste Frühjahrs-Team. (Im Video oben sehen Sie die Bundesliga-Analyse mit Michael Konsel!)
„Wenn, dann haben wir es sicher nicht im Frühjahr verloren“, sagt Trainer Peter Stöger über das Rennen um Platz sechs, in dem die Austria nach der Nullnummer im Derby zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs mit dem Rücken zur Wand steht. Drei Zähler fehlen auf Hartberg: „Wir haben alles reingehaut, bei den Kontermöglichkeiten hat vielleicht auch die Abstimmung gefehlt“, gestand Stürmer Marco Djuricin, der sich ob der vielen langen Bälle an die zweite deutsche Liga erinnert fühlte.
„Natürlich ist das Ergebnis zu wenig, aber der Punkt kann noch sehr viel wert sein“, glaubt Stephan Zwierschitz an die Mini-Chance. Wie Goalie Patrick Pentz: „Wer das erste Tor macht, hätte dieses Derby gewonnen. Wir waren nach vorne zu inkonsequent - aber es ist für uns noch nicht vorbei!“ Zeigt auch die Tabelle des Jahres 2021 - in der die Austria mit dem zweitbesten Torverhältnis auf Platz vier liegt!
Schwerer Rucksack
Mit Rang zehn vor dem Frühjahr und sechs Punkten Rückstand auf die Meistergruppe war der Rucksack schwer. Noch immer knabbert man am Hänger von Runde fünf bis elf - da hatte es in sieben Spielen drei Remis, vier Pleiten gegeben.
Weshalb jetzt ausgerechnet der Erzrivale zur größten Hoffnung wird! Mit Hütteldorfer Schützenhilfe (Sonntag gegen Hartberg, dann gegen Tirol) wäre man vorerst sogar ohne Dreier bei Sturm noch am Leben - bei Siegen von Rapid und Austria am Wochenende hätte man das Finale gegen den WAC, der schon fix oben sein könnte!
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