Der 40-jährige Hannes Reichelt hat seine Saison nach Problemen mit dem linken Knie vorzeitig beendet. Der Salzburger trat beim Ski-Weltcup in Saalbach-Hinterglemm nach dem Fast-Sturz im Mittwoch-Training nicht mehr an, er wird sich am Montag einer MRI-Untersuchung unterziehen: „Jetzt hasse ich den Sport wieder!“ Ob er seine Karriere fortsetzen wird, will der Super-G-Weltmeister von 2015 erst in einiger Zeit entscheiden.
Die Zukunfts-Entscheidung werde er nicht überhitzt treffen, sondern sich Zeit lassen. „In den letzten Wochen habe ich den Sport wieder geliebt, weil es richtig gut gegangen ist. Bis zum ersten Training hier habe ich ihn auch geliebt, jetzt hasse ich ihn wieder, weil es mich einfach so fuchst.“
Reichelt, der nach einem im Dezember 2019 bei einem Sturz in der Bormio-Abfahrt erlittenen Riss des vorderen Kreuzbandes und knöchernen Ausriss des äußeren Kapselbandkomplexes am rechten Knie noch einmal zurück an die Spitze wollte, vermutete dieses Mal eine Knochenprellung und eine Zerrung der Patellarsehne. Das ein Band gerissen ist, glaubte er nicht.
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