Der Auftakt der Speed-Rennen von Saalbach mit der ersten Abfahrt: Matthias Mayer startet heute die Kristall-Jagd auf Beat Feuz - und fürchtet dabei Dominik Paris als lachenden Dritten.
Die großen Downhill-Rivalen kreuzten im Ziel von Saalbach fürs Foto die Ski. Mit einem Lächeln im Gesicht. Der Kampf um Abfahrtskristall zwischen dem Schweizer Beat Feuz und dem Österreicher Matthias Mayer ist ein Duell von Konkurrenten, die sich mögen. Selbst im Sommer auf dem Tennisplatz haben sich die beiden Ski-Stars schon intensivst gematcht.
Gegenseitiger Respekt
Gegenseitiger Respekt bestimmt das Verhältnis. Feuz schätzt am Kärntner Gegenüber „den Speed und die risikohafte Fahrweise, mit denen er Rennen gewinnt.“ Mayer wiederum imponieren „Kampfgeist, Siegeswillen, Souveränität und Ruhe“, am Eidgenossen, der in Oberperfuss in Tirol wohnt.
„Nicht verkopfen“
Heute und morgen in Saalbach sowie am 17. März beim Finale in Lenzerheide kämpfen die beiden um die Kristallkugel mit langen Skiern. Beat, der Wahl-Tiroler, hat die Nase um 48 Punkte vorne. Und macht sich keinen Stress: „Ich hab‘ schon drei Kugeln, ich gfrei mi über drei Kugeln. Ich werde da nicht verkopfen.“
Mothl hingegen weiß, dass er nicht viel taktieren darf: „Beat ist top in Form. Da kann es nur eine Devise für mich geben: Vollgas.“
Eine Sorge plagt beide Rivalen gleichermaßen: Dominik Paris. „Ich würde den noch nicht abschreiben. Eigentlich ist es ein Dreikampf“, meint Feuz. Und sein Tennis-Gegenüber nimmt den Volley an: „Auf jeden Fall Achtung.“
Georg Fraisl, Kronen Zeitung
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