03.03.2021 05:50 |

Wunderwaffe der Queen

Die Royals stellen Herzogin Kate ins Rampenlicht

Wenn Queen Elizabeth II. sich die künftige Königin basteln könnte, würde sie vermutlich gar nicht lange überlegen. Denn die perfekte Kandidatin steht längst bereit: Herzogin Kate, Ehefrau des Queen-Enkels William. Die 39-Jährige bietet so gut wie alles, was die Monarchin von der Partnerin des künftigen Staatsoberhauptes - der „Queen Consort“, also Königsgemahlin - erwartet.

Kate ist liebevolle Ehefrau und Mutter, fällt mit Liebenswürdigkeit und charmantem Lächeln auf, hat keine Allüren und zeigt hohen Einsatz für die Gemeinschaft. Catherine Middleton, so ihr Mädchenname, stellt ihr Leben ganz in den Dienst der „Firma“, wie die königliche Familie genannt wird. „Kate ist genau was sie brauchen und was sie wollen“, sind Royal-Experten überzeugt.

Gegenteil von unangepasster Meghan
Ihrer Ansicht nach ist Kate das Gegenteil ihrer Schwägerin Meghan Markle. Die Frau von Williams jüngerem Bruder Harry habe auch vor dem „Megxit“ nie wirklich ins Palastleben gepasst, meinen royale Beobachter. Zu forsch, zu unangepasst sei die Ex-Schauspielerin oft aufgetreten.

Dabei waren William und Kate froh, dass mit Harry und Meghan noch andere junge Leute im royalen Dunstkreis wirbelten. Anfangs galten die vier Nachwuchs-Royals - in Anlehnung an die Beatles - noch als „Fabulous Four“. Doch schon bald wurde das Verhältnis schwieriger, auch weil Kate - anders als Meghan - stets Wert auf die Einhaltung von Traditionen gelegt haben soll.

Inzwischen soll der Bruch zwischen den Brüdern enorm sein. Gespannt wartet auch der Palast auf ein für den kommenden Sonntagabend (7. März, Ortszeit) angekündigtes Interview von Meghan und Harry mit US-Moderatorin Oprah Winfrey.

Gutes Verhältnis von Kate zur Queen
Ein ähnlicher Schritt von Kate käme wohl einer Sensation gleich. Die Herzogin ist sehr darauf bedacht, der Familie nicht zu schaden. Als ihr Vorbild gilt vielmehr Schwägerin Sophie von Wessex, die Ehefrau des jüngsten Queen-Sohns Prinz Edward. Knapp 20 Jahre älter als Kate, hat sich Sophie als Patronin mehrerer Hilfsorganisationen das Bild eines aufmerksamen und zurückhaltenden Vollzeitroyals erarbeitet. Kate zeigte sich mit ihr zuletzt immer wieder in vertrauter Pose.

Auch zu Königin Elizabeth soll Kate ein sehr gutes Verhältnis haben, wie zu hören ist. Die Queen hat der begeisterten Fotografin Kate 2019 sogar die Schirmherrschaft für die Royal Photographic Society übertragen, die sie selbst 67 Jahre innehatte. Das wurde als besonderes Zeichen der Wertschätzung wahrgenommen.

Prinz William längst die Show gestohlen
Die Bühne ist also frei: Seit Wochen präsentiert der Palast die Herzogin von Cambridge, wie ihr offizieller Titel lautet, als Kümmerin in der Corona-Pandemie. Zuspruch für Pflegerinnen und Pfleger, Videotelefonat mit Alleinerziehenden aus sozial schwachen Familien - Kate kümmert sich, so die Botschaft. Und sorgt nebenbei mit Schnappschüssen ihrer drei Kinder - George (7), Charlotte (5) und Louis (2) - für schöne Bilder im Alltagsgrau der Pandemie.

Ihrem Mann, dem in der Öffentlichkeit die Schlitzohrigkeit seines Bruders fehlt, hat Kate längst die Show gestohlen. Dass sie nicht für Aufreger sorgt, passt komplett zu ihrer Rolle. „Sie sind total langweilig“, sagt ein Experte hinter vorgehaltener Hand über William und Kate. „Aber das ist ihr größter Trumpf.“ Für die Institution der Monarchie sei diese Lösung perfekt.

Wann das perfekte Paar aber den Thron besteigen wird, steht noch in den Sternen. Die Queen wird zwar bald 95, aber präsentiert sich seit Jahren fit. Nie hat sie einen Zweifel daran gelassen, dass sie ihrer Pflicht bis zu ihrem Tod nachkommen wird. Und dass ihr Nachfolger Charles zugunsten von William und Kate auf das Amt verzichten könnte, wird fast überall ausgeschlossen. Zu lange habe der 72-Jährige gewartet, um nun beiseitezutreten - „selbst wenn seine Herrschaft kurz sein sollte“, wie ein Experte angesichts von Charles‘ Alter sagt.

Auf die persönliche Beziehung dürfte das fortgesetzte Warten sich aber nicht negativ auswirken. Denn mit dem nächsten König kommt das royale Paar gut zurecht, wie zu hören ist. Dabei soll auch der „Megxit“ eine Rolle gespielt haben, die Familie rückte näher zusammen.

Quelle: APA/dpa

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