01.03.2021 20:14 |

Verfahren zu Ende

Jetzt fix: Schutzwohnungen statt Frauenhaus

Nach dem Gezanke um die Frauenhäuser in Salzburg übernimmt nun eine neue Trägergemeinschaft das Haus in der Stadt Salzburg. Das Haus in Hallein wird geschlossen. Stattdessen sollen landesweit sieben Wohnungen Schutz bieten. „Die Ausschreibung ist rechtsgültig abgewickelt“, so Landesrätin Andrea Klambauer.

Monatelang dauerte das Verfahren rund um die Neu-Ausschreibung der Salzburger Frauenhäuser. Jetzt steht das Konzept. „Die Ausschreibung ist rechtsgültig abgewickelt", so die zuständige Landesrätin Andrea Klambauer (Neos). Mit 1. Juli startet das Frauenhaus in der Stadt Salzburg unter einem neuem Träger, das Halleiner Haus wird aufgelassen. Stattdessen sollen Schzuwohnungen an landesweit sieben Standorten Frauen Zuflucht bieten. Den Zuschlag bekommen für das Projekt hat die Bietergemeinschaft aus Jugend am Werk und der Viele GmbH. Insgesamt werden Frauen im Bundesland 32 Plätze (das Frauenhaus Pinzgau exklusive) zur Verfügung stehen. Klambauer freut sich über erstmals „flächendeckenden Schutz“. 

Zusätzlich zum Frauenhaus in der Stadt Salzburg, das die neuen Träger weiterführen werden, finden Schutzsuchende sowie bis zu 29 Kinder künftig in allen Bezirken ein sicheres Zuhause. Damit sind auch der Flachgau, Pongau und Lungau abgedeckt, wo es bisher keine Unterkünfte gab. Zwei Wohnungen sind in Hallein angesiedelt.

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