27.02.2021 05:30 |

Zurück zur Normalität

Kärntner Initiative: Gemeinsam aus dem Lockdown

So rasch wie möglich aus dem Lockdown herauskommen und einen neuerlichen unbedingt verhindern - das sind die Ziele einer neuen, breiten Kärntner Initiative.

Einen deutlich demonstrierten Schulterschluss gibt es seit Freitag, wo im Minimundus in Klagenfurt die Initiative „Gemeinsam aus dem Lockdown“ ihre Vorstellungen präsentierte. Dahinter stehen Nikolaus Riegler (Hirter Brauerei), Franz Huditz (Villa Lido und Wörthersee-Schifffahrt), Michael Berndl (Lindenhof Millstatt) und Gastronom Paul Haas. Mit dabei: hochkarätige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Sozialpartnern. „Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben. Das Problem können wir nur lösen, wenn alle, wirklich alle, mithelfen“, so die Initiatoren.

Mehr Tests
Die wichtigsten Voraussetzungen für ein Ende des Lockdowns: Mehr Testinfrastruktur, mobile Testungen für Randgebiete, Anerkennung von Selbsttests, Zutrittstests, die überall gelten, und eine einheitliche, digitale Plattform zum Hochladen der Testergebnisse. „Sämtliche Gastronomiebetriebe und Hotels haben ihre Hygienekonzepte, die sich ja schon im Vorjahr in der Praxis bewährt haben“, erklärt Nikolaus Riegler: „Testen muss normal werden und sollte künftig zum Alltag gehören.“

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Mit dem Konzept der Initiative sollte es klappen; einen vierten Lockdown würden wir mit Sicherheit nicht überleben.

Landeshauptmann Peter Kaiser

Solidarität ist gefragt
„Für Eitelkeiten und Egoismus ist jetzt kein Platz, Solidarität ist mehr denn je gefragt“, appellierte dann auch Primarius Rudolf Likar vom Klinikum, Kärntens oberster medizinischer Pandemiebekämpfer. Und Primarius Wolfgang Wladika führte die Folgen des Lockdowns vor Augen: „Depressionen, Essstörungen und Schlaflosigkeit sind etwa auf das zehnfache angestiegen.“

Wilfried Krierer
Wilfried Krierer
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