Die Kanu-Damen vom österreichischen Nationalteam sind in Südafrika auf Trainingslager. Ein bisschen mulmig ist ihnen schon zumute. Kolumne von Vera Lischka.
Tja - wo soll man hin - wenn auf der ganzen Welt das Coronavirus grassiert? „In Australien hätten wir 14 Tage in Quarantäne gemusst. Das wäre undenkbar gewesen“, so Viktoria Schwarz. Die sich mit Kanu-Partnerin Ana Lehaci deshalb auf den Weg nach Südafrika gemacht hat. Trotz der gefährlichen Corona-Mutation.
„Es ist schon ein mulmiges Gefühl. Aber bei uns im Resort ist alles abgeriegelt. Jeden Tag wird Fieber gemessen, einmal pro Woche getestet. Außerdem hätte es keine andere Möglichkeit gegeben“, so Lehaci.
Im Mai gibt’s mit dem Rennen in Szeged (Ung) nur eine Möglichkeit, sich für Olympia zu qualifizieren. „Wir haben keine andere Chance. Wir müssen aufs Wasser, um zu trainieren“, gibt Schwarz zu bedenken. Koste es, was es wolle.
Vera Lischka, Kronen Zeitung
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