Endlich geht es auch für Marco Schwarz (im Video oben im vor einigen Tagen aufgezeichneten krone.tv-Interview) los: Nach einem Abstecher zu Hause in Kärnten ist der 25-Jährige heute die große heimische Hoffnung in der Kombination. Zur „Krone“ sagt er: „Ich bin hungrig auf das erste WM-Rennen.“
Marco Schwarz ist seit Sonntag zurück im WM-Revier. Nach der Absage der Kombination vergangene Woche und der Verschiebung auf heute fuhr der 25-Jährige für ein paar Tage zurück in seine Kärntner Heimat. „Zuerst habe ich ein, zwei Tage Pause gemacht. Zuletzt haben wir am Weißensee sehr gut trainiert. Zuerst für den Parallelbewerb, dann haben wir noch einen guten Slalom-Tag eingelegt. Ich bin körperlich fit und bereit für die intensive Woche“, meinte der dreifache Medaillengewinner von Åre. Der in Schweden mit Bronze in der Kombination gezeigt hat, dass man mit ihm in diesem Bewerb rechnen muss. Auch wenn es im Weltcup heuer keinen einzigen Anhaltspunkt gab.
Super-G am Damenhang
Gefahren wird die Kombi aus Super-G und Slalom - wobei der Super-G auf dem Damenhang ausgetragen wird. „Da ich in dieser Disziplin weniger Trainingstage habe, kann das ein Vorteil für mich sein, weil die Damenstrecke doch etwas leichter ausschaut“, meinte Marco.
„Richtig cool zum Zuschauen“
Der das WM-Flair schon letzte Woche aufsaugen konnte. Die erste Goldene von Vincent Kriechmayr indes verfolgte er daheim vom TV aus mit. „Das war richtig cool zum Zuschauen. Aber jetzt bin auch ich hungrig auf den ersten WM-Einsatz.“ Es werden drei (Parallel-RTL, RTL, Slalom) folgen. „Es gilt, sich die Kräfte gut einzuteilen“, weiß Marco. Um am Sonntag, dem Slalomtag, noch genügend Benzin im Tank zu haben.
Herbert Struber, Kronen Zeitung
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