Seit 2015 gewann Slowenien dreimal in Folge die WM-Abfahrt bei den Damen und will die Serie heute (11 Uhr, hier im sportkrone.at-Ticker) mit dem Hattrick von Ilka Stuhec (30) fortsetzen, aber eine Knöchelverletzung bremst die Blondine ziemlich.
Mut kann man nicht kaufen: Ilka Stuhec (30) hat mit dem slowenischen Team in Cortina im Hotel „Corona“ Quartier bezogen. „Es ist nicht so beängstigend, wie es klingt“, lacht sie. Ilka ist mit dem Gold-Virus befallen. Und fühlt sich pudelwohl damit: Sieg bei der WM-Abfahrt 2017 in St. Moritz, Sieg bei der WM-Abfahrt 2019 in Åre. Kommt jetzt der Hattrick? „Das wäre nett, ganz speziell“, nickt die Slowenin, „aber ich kann nur mein Bestes geben. Cortina - ich liebe das hier. Warum sollte es also nicht klappen?“ Weil Stuhec seit einigen Wochen mit einem lädierten Knöchel zu kämpfen hatte: „Ich hatte große Schmerzen, konnte gar nicht auftreten und hab deswegen auch Garmisch ausgelassen. Der Knöchel - das ist für Skifahrer wie eine Lenkung. Blöd.“
Der Triumph vor zwei Jahren in Åre war der bislang letzte Erfolg von Stuhec. Und zugleich der dritte slowenische Sieg auf der Damen-WM-Abfahrt in Folge. Tina Maze hatte 2015 in Beaver Creek mit der Gold-Serie begonnen.
Lara schwer zu schlagen
Die Schweizer Damen warten seit 32 Jahren auf Downhill-Gold (1989 in Vail Maria Walliser). Lara Gut-Behrami hat sich mit der gestrigen Trainingsbestzeit in die Favoritenposition gefahren. Zumal sie nachher gestand: „Ich bin noch sehr müde.“ Österreichs Cheftrainer Christian Mitter meinte: „Die wird schwer zu schlagen sein!“
Georg Fraisl, Kronen Zeitung
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