13.02.2021 12:00 |

Gold wieder an Schweiz

WM-Revanche bleibt aus! ÖSV-Damen gehen leer aus

Die Revanche unserer Speed-Damen ist ausgeblieben! Auch bei der Abfahrt am Samstag in Cortina gingen die ÖSV-Athletinnen leer aus. Als beste Österreicherin landete Ramona Siebenhofer auf Rang fünf. Gold ging wieder an die Schweiz: Corinne Suter triumphierte vor der Deutschen Kira Weidle (+0,20), die für eine Riesen-Überraschung sorgte, und Landsfrau Lara Gut-Behrami (+0,37). 

Zwei Bewerbe - vier Medaillen - zwei in Gold! Die Schweizer Damen dominieren die WM bisher. Nach Gut-Behrami am Donnerstag strahlte nun Suter mit der Sonne in Cortina um die Wette. „Wenn ich ehrlich bin, kann ich es noch nicht so ganz realisieren. Ich konnte heute meine Stärken wieder voll ausspielen“, jubelte die Siegerin, die schon im Super-G Silber geholt hatte, im ORF-Interview.

„Schwacher Trost“ für Siebenhofer
Keine Medaille gab es hingegen erneut für die ÖSV-Damen. Ramona Siebenhofer (+0,50), die vor zwei Jahren ihre beiden Abfahrtssiege im Weltcup in Cortina gefeiert hatte, legte vor allem im oberen Teil eine blitzsaubere Fahrt hin. Im unteren Teil konnte sie aber nicht mit den schnellsten Abfahrerinnen mithalten. 13 Hundertstel fehlten am Ende auf Bronze. „Ich habe mich heute gut gefühlt. Aus der Panoramakurve konnte ich sehr viel Tempo mitnehmen, bin dann zu gerade geworden und musste nachdrücken. Da habe ich viel Zeit liegen gelassen - sehr ärgerlich. Es hilft jetzt eh nichts, aber der Speed ist wieder da“, so Siebenhofer. „Vielleicht ein schwacher Trost, dass ich nicht wieder Vierter bin.“

Knapp hinter Siebenhofer lag Tamara Tippler (+0,54), die als heißestes ÖSV-Eisen gehandelt wurde. „Viel hat nicht gefehlt, aber es war zu wenig“, so die ÖSV-Dame. Mirjam Puchner (+1,02), die im Training aufzeigen konnte, verpasste einen Spitzenplatz.

Eine große Enttäuschung gab es für Christine Scheyer (+1,99). Die Vorarlbergerin fand nie den Rhythmus und verlor letztendlich jede Menge Zeit.

Hier das Ergebnis:

Johnson mit Patzer
Denkbar schlecht Begann das Rennen für Breezy Johnson (+0,90), die US-Dame, die bereits viermal in dieser Abfahrts-Saison als Dritte am Podest stand. Kurz nach dem Start unterlief ihr ein schwerer Fehler, sie lag schon fast am Boden. Damit musste sie ihre Medaillenhoffnungen früh begraben. Auch Titelverteidigerin Ilka Stuhec aus Slowenien (+1,30) ging leer aus.

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