"Rache" für WM 2018

London streicht Gratis-Luxushotel für die FIFA

Fußball
05.12.2010 16:40
Zumindest für den Aufenthalt der FIFA-Funktionäre bei den Olympischen Spielen 2012 hat die Vergabe der WM 2018 an Russland negative Auswirkungen: Londons Bürgermeister Boris Johnson zog am Sonntag das Angebot freier Unterkunft in einem Luxushotel während der Bewerbe an Präsident Sepp Blatter und dessen Untergebene zurück.

Das Fußball-Mutterland hatte trotz Bestnoten bei der Prüfung durch die FIFA bei der Wahl am Donnerstag nur 2 von 22 Stimmen erhalten. Russland bekam den Zuschlag für 2018, Katar wird die WM 2022 ausrichten (siehe auch Infobox).

FIFA-Mitglieder brachen ihr Wort
Johnson hatte in den Tagen vor der Abstimmung gemeinsam mit Premierminister David Cameron, Prinz William und Fußballikone David Beckham in Zürich für England geworben. Nach Informationen der BBC aus hohen Regierungskreisen hatten mindestens fünf FIFA-Exekutivmitglieder Prinz William und Beckham "persönlich versichert", England zu unterstützen, dann aber ihr Wort nicht gehalten.

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