06.02.2021 14:19 |

Im Audi-Talk

Anna Veith über WM-Chancen und Schwangerschaft

Ski-Superstar Anna Veith plaudert im Audi-Talk vor der am Montag beginnenden Alpinen Ski-WM von Cortina d’Ampezzo über ihre Schwangerschaft, Erfahrungen mit dem WM-Hang und die Chancen ihrer ehemaligen Teamkolleginnen.

Anna Veith über ihre Schwangerschaft: „Manuel und ich sind aktuell noch sehr entspannt, hoffen dass wir in die Elternrolle gut reinwachsen. Es ist ja unser erstes Kind, da weiß man nicht wirklich, was einen alles so erwartet. Das ist einerseits wunderschön, andererseits auch sehr spannend.“

Anna Veith über ihre Erinnerungen an den WM-Hang: „Ich habe sehr gute, aber auch weniger gute Erinnerungen an Cortina, bin aber immer wieder gerne nach Südtirol gefahren. Es ist wunderschön dort, die Umgebung und das Panorama sind absolut traumhaft. Ich habe in Cortina im Jänner 2007 meine ersten Weltcuppunkte eingefahren, zwei Jahre darauf an Ort und Stelle über mein erstes Weltcuppodest gejubelt. Später hatte ich dann meine Kämpfe mit der Abfahrt. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke mit den langgezogenen Kurven ist mir nicht wirklich entgegengekommen, mir waren die technisch schwierigen Stecken mit engen Kurven immer lieber. Ich finde es auf jeden Fall sehr cool, dass die Weltmeisterschaft in Cortina stattfindet. Gerade im Super-G ist der Hang extrem anspruchsvoll, man muss aufgrund der vielen Wellen und Übergänge taktisch gut eingestellt sein. Aber auch der Riesentorlauf und Slalom werden aufgrund des Geländes sehr herausfordernd.“

Anna Veith über unsere Medaillen-Chancen: „Kathi Liensberger ist heuer im Slalom sehr konstant und stark unterwegs. Sie hat zwar noch kein Rennen gewonnen, aber es ist oft so, dass man zu einer Weltmeisterschaft kommt und gerade dort dieser letzte Schritt gelingt. Ich würde es mir sehr für sie und das gesamte Team wünschen.“

Anna Veith über unsere WM-Chancen als Außenseiter: „Im Riesentorlauf wird es schwierig, da wäre eine Medaille schon eine große Überraschung. In den Speed-Disziplinen kann hingegen viel passieren, da ist alles offen. Ramona Siebenhofer hat die Abfahrt in Cortina schon zweimal gewonnen, unsere Damen haben hier durch die Bank gute Teamergebnisse abgeliefert. Sie kennen die Strecke, wissen was zu tun ist. Gerade bei Großveranstaltungen ist die mentale Komponente immer ein Thema. Vielleicht können unsere Asse mit der Tatsache, nicht zwingend in der Favoritenrolle zu sein, mehr anfangen als umgekehrt."

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