Österreichs Team für die Ski-WM in Cortina wird am Samstag nach dem Herren-Super-G in Garmisch nominiert. Aber bei den Damen ist klar, dass Cheftrainer Mitter zumindest ein Quintett an vermeintlichen Fix-Starterinnen vorgeben muss. Nachdem vorgestern Rici Haaser mit Bandscheibenvorfall auf dem OP-Tisch gelandet ist, wurde die unheimliche Serie prolongiert.
Nici Schmidhofer: Für die 31-Jährige war nach dem ersten Saisonrennen in Val d’Isère Schluss. Bei ihrem Abflug durch die Fangnetze zog sich die Steirerin einen Verrenkungsbruch im linken Kniegelenk zu - alle Gelenksbänder gerissen.
Bernadette Schild: Ein Kreuzband- und Meniskusriss beim Slalomtraining Ende Dezember beendete die Saison der Salzburgerin.
Nina Ortlieb: Die Vorarlbergerin erlitt im Training von Crans Montana einen vorderen Kreuzband-, Innenband-, Außenmeniskus- und Patellasehnenriss im rechten Knie. Die 24-Jährige lässt sich nicht unterkriegen. „Mein Ziel ist, dass ich in Peking 2022 wieder um eine Medaille kämpfe.“
Ricarda Haaser: Ein akuter Bandscheibenvorfall beendete die Saison der Allrounderin kurz vor der WM.
Conny Hütter: Die Steirerin hat nun fast zwei Jahre kein Weltcup-Rennen mehr bestritten. Schuld sind drei Kreuzbandrisse in Folge!
Der Grund für diese Serie, zumindest in diesem Winter? Den vermutet ÖSV-Boss Schröcksnadel auch in Corona. Das Speedteam hat sich im November quasi komplett angesteckt, litt an den Folgen. Es gibt aber ein Gegenbeispiel: Tamara Tippler liefert ihre beste Saison ab, obwohl sie Corona am schlimmsten erwischt hat. Sie fährt als absolute Medaillenhoffnung zur WM.
Herbert Struber, Kronen Zeitung
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